Workshop „Genusstraining – Stressmanagement mithilfe eigener Ressourcen“ am 3.10.2020, im Rahmen unseres Ennser Treffpunktes

(Bild v.l.: Helene Kreiner-Hofinger – Caritas Servicestelle Pflegende Angehörige, Christine Dietmüller -ehrenamtliche Leitung Treffpunkt Enns, Gisela Trobisch – diplomierte Burnout-Prophylaxe-Traineri

Die Bewerbung der Veranstaltung erfolgte durch die ehrenamtliche Leitung der Gesprächsgruppe für Pflegende Angehörige, Frau Dietmüller Christine, deren Engagement es zu verdanken ist, dass trotz widriger (Corona-) Umstände, 12 Personen im Alter von 52 bis 86 Jahren erreicht werden konnten und von diesem wertvollen Nachmittag profitierten.

Mit einem kurzen Vortrag und einiger sehr anregender Methoden gab die Referentin, Frau Trobisch Gisela, Hilfestellung für die Auseinandersetzung mit sich, den eigenen Mustern, den eigenen Fähigkeiten und der individuellen Pflege zuhause. 

Der Fokus wurde dabei stark auf die Pflege der eigenen Bedürfnisse und auf die Stärkung der eigenen Ressourcen gelegt und vor allem wie man lernt, die oft sehr lange aufgeschobenen eigenen Bedürfnisse wieder wahrzunehmen bzw. persönliche Kraftquellen zu finden.

Es wurde deutlich wie viel von Pflegenden geleistet wird und wie wichtig auch die Selbstfürsorge ist. Der Bezug zur Praxis und die humorvolle und kurzweilige Präsentation und Leitung des Workshops, sowie der wertschätzende Umgang, hat allen Teilnehmer*innen  gut getan.

Der Nachmittag wurde gut genutzt und im Laufe des Workshops stellte sich eine gewisse Leichtigkeit ein – so konnte jeder für sich profitieren und bereichert nachhause gehen.

Die Gesprächsgruppenleitung hofft durch die Veranstaltung auch neue Teilnehmer*innen für den Ennser Treffpunkt für Pflegende Angehörige gewonnen zu haben – die Resonanz war ja sehr positiv und alle haben motiviert und freudvoll mitgearbeitet. Das war auch für sie Belohnung und Wohltat für ihre Bemühungen und Bestätigung, für pflegende Angehörige auch weiterhin Zeit und Energie zu investieren.

Der Treffpunkt findet voraussichtlich ab März 2021 wieder jeden ersten Mittwoch im Monat statt. Bei Interesse bitte mit Frau Dietmüller Christine unter der Handynummer 0650/4059941 in Verbindung treten.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus den Mitteln der Sozialversicherung und das sei an dieser Stelle herzlich bedankt. Durch diese Unterstützung war der Nachmittag für pflegenden Angehörigen kostenlos – aber sicher nicht umsonst.

Über alle unsere Treffpunkte und die aktuellen Veranstaltungen können Sie auf unserer Homepage mehr erfahren – https://www.caritas-linz.at/hilfe-angebote/service-fuer-pflegende-angehoerige/

Erkundigen Sie sich, wir freuen uns auf Ihr Kommen!

3 Fragen an die Leitung der Servicestelle pflegende Angehörige

Sie beraten pflegende Angehörige. Was sind deren Bedürfnisse?

Wer kümmert sich um die Pflegebedürftigen?

Wie können Angehörige besser unterstützt werden?

Stefanie Weigerstorfer, Leiterin der Caritas Servicestelle für pflegende Angehörige, beantwortet in den OÖNachrichten diese Fragen.

Foto: Caritas Servicestelle Pflegende Angehörige

Impuls der Woche

Mögest du die kleinen Wegweiser des Tages nie übersehen:

den Tau auf den Grasspitzen,

den Sonnenschein auf deiner Tür,

die Regentropfen im Blumenbeet,

das behagliche Buckeln der Katze,

das Wiederkäuen der Kuh,

die schwielige Hand des Nachbarn,

der dir einen Gruß über die Hecke schickt.

Möge dein Tag durch viele kleine Dinge groß werden.

(Segenswunsch aus Irland)

Foto: pixabay

Pflege – die große Herausforderung

Österreich ist eine älterwerdende Gesellschaft, daher steigt die Zahl der Pflegebedürftigen – eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem, die Pfleger/innen, die betreuenden Angehörigen und die Betroffenen. Die durchschnittliche Lebenserwartung stieg in den vergangenen zehn Jahren von ca. 80,5 Jahren auf derzeit ca. 82 Jahre. Im gleichen Zeitraum nahm die Zahl der Pflegegeldbezieher/innen von 372.000 auf 465.000 zu. Bis zum Jahr 2050 wird mit einem Anstieg auf 750.000 Pflegebedürftige gerechnet.

Wie ist das zu schaffen, ohne dass die Pflege selbst zum Pflegefall wird? Schon jetzt gehen die Betreuer/innen, egal ob professionelle Pflegekräfte oder Angehörige, über ihre Grenzen. Was muss getan werden, um die Belastungen für die Pfleger/innen, Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen zu reduzieren, sodass auch im Alter ein würdevolles Leben möglich ist?

Diesen wichtigen Fragen widmet sich der ORF in der 27. „bewusst gesund“-Initiative „Pflege – Die große Herausforderung“ vom 7. bis 15. November 2020 mit seiner gesamten Medienvielfalt.

Nähere Infos finden Sie hier:

https://bewusstgesund.orf.at/

Impuls der Woche

Liebe ist …

Liebe ist  Licht, ohne zu blenden.

Liebe ist einander nahe sein, ohne einander zu besitzen.

Liebe ist Wärme geben, ohne einander zu ersticken.

Liebe ist Feuer sein, ohne einander zu verbrennen.

(Phil Bosmans)

Foto: pixabay

Allerheiligen ist heuer anders, als wir es gewohnt sind

Vielleicht stehen wir sogar alleine am Grab, sind nicht abgelenkt von den vielen Menschen, und erinnern uns an die, die uns vor ausgegangen sind, und uns immer noch fehlen!

Das Licht der Kerze, die wir anzünden, ist ein Zeichen unserer Hoffnung, dass sie in Gottes Licht leben.

Wir tun es aus Wertschätzung ihrem Leben gegenüber,
und in dem Glauben, dass sie zwar unsichtbar,
aber nicht abwesend sind.

Denn tot sind sie nur, wenn wir sie vergessen!

Die Brücke zwischen dem Land des Lebens und dem Land der Toten,
ist die Liebe!

So brauchen wir, wenn wir an die Verstorbenen denken, nicht trauern  wie jene, die keine Hoffnung haben.
Hoffnung die wir Gott nennen, der auch unser Sterben unendlich sanft in seinen Händen hält!

Wir bedanken uns bei unserer ehrenamtlichen BLOG-Schreiberin Annemarie für diesen Beitrag!

Foto: pixabay