2 neue Standorte der Servicestelle pflegende Angehörige in OÖ

Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun psychosoziale Beratungen für pflegende und betreuende Angehörige, zu den 7 bestehenden Standorten, in Ried/ Braunau und in Freistadt anbieten können.

Wir helfen Ihnen gerne wenn
– es durch die Pflege zu familiären Konflikten kommt,
– die Beziehung zum gepflegten Angehörigen angespannt ist,
– alles ausweglos scheint,
– Sie sich ausgebrannt fühlen.

Frau Christine Wally-Biebl hat seit April 2019 die Standortleitung der Servicestelle für
pflegende und betreuende Angehörige in Ried/ Braunau übernommen.
Sie bietet neben der Organisation von Veranstaltungen psychosoziale Beratung und
Treffpunkte für betreuende Angehörige im Franziskushaus Ried und einen Sprechtag in Braunau (Bezirksbauernkammer Braunau) an.

Kontakt:      Riedholzstraße 15a, 4910 Ried im Innkreis; 0676 87762439

https://www.caritas-linz.at/aktuell/news/detailansicht/news/83665-neu-servicestelle-fuer-pflegende-angehoerige-in-ried-und-Braunau/
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Seit Mai gibt es auch eine zweite neue Außenstelle in Freistadt. Frau Nadine Tscholl-Jagersberger hilft Angehörigen, Unterstützung bei der Pflege zu finden und zeigt Wege auf, wie man trotz der herausfordernden Situation die persönlichen Kraftreserven wieder auftanken kann. Dort werden psychosoziale Beratungen, Treffpunkte und Veranstaltungen rund um das Thema pflegende Angehörige angeboten. In der Pfarre Hagenberg wird es regelmäßig einen Sprechtag geben.

Kontakt:       Pfarrgasse 17, 4240 Freistadt; 0676 87762438

https://www.caritas-linz.at/aktuell/news/detailansicht/news/83840-neu-caritas-servicestelle-fuer-pflegende-angehoerige-in-freistadt/

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Licht von Gott

Komm zu uns, du heiliger Geist!Taube
Licht von Gott, das Liebe heißt,
strahl ins Dunkel unsrer Welt!

Ohne dass du in uns webst,
ohne dass du uns belebst,
sind die Herzen tot und leer.

(Aus mit Kranken am Tisch des Herrn)

Hl. Geist, woher kommt das Wort, und was bewirkt er?

Lat.spiritus—Geist, Heb. Ruach- weibl.- Geist
Griech. Pneuma—Luft ,Atem. Lehre vom Hl. Geist- Pneumatologie

Ursprüngl. Wortbedeutung: überraschende heftige Luftbewegung (Wind, Atemstoß)

Auf den Menschen bezogen: Lebenskraft, Gemüt, Wille.

Theol. Bedeutung: göttliche Geisteskraft, Geist Gottes, prophetische Kraft.

Wandel im II. Vatikanum – der Hl. Geist wirkt in allen Gläubigen, er verbindet alle Menschen mit dem Christusereignis.

Der Hl. Geist ist eine Eigenschaft Gottes.

Gegenwart des Geistes Gottes in Schöpfung und Geschichte, wird als unaussprechliche Nähe Gottes im alltäglichen Leben wahrgenommen, als liebende Lebensbegleitung Gottes empfunden.

Hl. Geist ist das sich Verschenken Gottes in Person, die verströmende Liebe Gottes!

Auch wenn der Vergleich vielleicht hinkt, können wir uns den Geist Gottes wie unseren Atem vorstellen, der uns lebendig macht, selbstverständlich da, und gleichzeitig geschenkt ist, oft unbewusst— und manchmal spürbar und doch nicht greifbar.

Ein herzliches Dankeschön an unsere ehrenamtliche Blogschreiberin Annemarie Aichinger für diesen Beitrag!

GENUSS: Die Wäsche seiner Frau

Letzte Woche ging es im Artikel um den Genuss, darum Dinge auszuprobieren, Neues zu entdecken, sich die Zeit zu nehmen und es sich zu erlauben genießen zu dürfen. Heute gibt es noch eine Geschichte dazu von einem Mann der ein in Seidenpapier gepacktes Päckchen mit Unterwäsche von seiner Ehefrau findet.

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Der besondere Tag

Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. „Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!“

Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: „Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass“.

Ich denke immer noch an diese Worte … sie haben mein Leben verändert. Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt. Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen. Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust dazu habe. Sätze, wie z.B. „Eines Tages …“ oder „An einem dieser Tage …“ sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.

Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Genervt wäre ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich „an einem dieser Tage“ in Verbindung hätte setzen wollen.

Genervt, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich „an einem dieser Tage“ schreiben wollte. Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe. Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist … jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.

Verfasser Unbekannt

GENUSS: Wann habe ich zum letzten Mal, etwas zum ersten Mal gemacht???

barefoot-1985858_1920Als ich diese Frage zum ersten Mal hörte, musste ich zuerst meine Gedanken sortieren und ich fragte mich, was genau diese Frage den jetzt bedeutet. Möglicherweise geht es Ihnen ähnlich und Sie fragen sich, ist ja ganz interessant, aber was soll die Frage? Was bringt mir die Frage?

Es ist eine sehr wichtige Frage um  möglicherweise mehr Genuss in sein Leben zu lassen und zu leben.


GENUSS braucht Zeit und geht nicht nebenbei.

GENUSS müssen wir uns erlauben.

GENUSS-förderlich kann heißen „weniger ist mehr“.

GENUSS braucht Erfahrungen, um herausfinden zu können was einem gut tut.

Seien Sie mutig und vor allem interessiert und fragen Sie sich, wann habe ich zum letzten Mal, etwas zum ersten Mal gemacht?

Und dann gibt es noch eine viel spannendere Frage:
„Was möchte ich in meinem Alltag/ in meinem Leben machen und habe es noch nie gemacht?“ (oder es ist schon viele, viele Jahre her)

Manchmal sind es große Dinge, die uns bei solch einer Frage einfallen, vielleicht ein Fallschirmsprung, eine besondere Reise,….
Genuss kann jedoch auch ein kleiner Moment sein. Vielleicht einen Kaffee trinken, mit einem Menschen, den ich schon ganz lange nicht gesehen habe, ein schön gedeckter Tisch für mich ganz alleine im Kerzenschein oder ich probiere es aus, einen Baum im Wald zu umarmen und genieße den Moment.

Viel Freude beim Genießen.

Gedanken zum Muttertag

Das folgende Gedicht schrieb mir meine Mutter vor ca 55 Jahren ins Stammbuch:

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Ob reiches Glück dir zugemessen,

  ob kummervoll dein Schicksal ist.

 Die Mutter darfst du nicht vergessen,

 damit du dich nicht selbst vergisst.

                         

Treu sollst im Herzen du sie halten,

wie dir es auch im Leben geht.

Sie lernte dir die Hände falte

Und sprach dir vor dein erst Gebet.

Damals fand ich diese Zeilen nicht sehr erbauend, nicht cool würde der heutige Jugendliche sagen. Aber mit zunehmendem Alter und eigener Mutterschaft bekamen diese Zeilen immer mehr Bedeutung für mich.

Von Liebe wurde in meinen Kinderjahren nicht gesprochen. Die Mutter war einfach für uns da. Sie hat uns acht Kinder zur Welt gebracht, gut versorgt, zu durchwegs tollen Menschen erzogen und sie war ein großes Vorbild, besonders für uns Mädchen. In Liebe und Dankbarkeit denk ich sehr oft an meine Mutter. Sie ist 2006 verstorben, aber nicht aus dem Herzen verbannt. Respekt und Anerkennung für ihr TUN. Gott sei Dank hab ich Ihr das auch zu Lebzeiten oftmals sagen können.

Danke an alle Mütter für Ihr TUN .

Von Herzen einen schönen Muttertag.

 

Es ist Mai und für Katholiken steht dieser Monat besonders im Zeichen Marias.

Nicht an Maria, sondern mit Maria glauben, ist der Kern der Marienfrömmigkeit.

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Es gibt immer etwas worüber wir uns Sorgen machen, auch bei Maria war es nicht anders.
Die Bibel spricht davon. Zwei ganz unterschiedliche Sorgen verdeutlichen was Maria wichtig ist.
Da ist die Hochzeit zu Kana, Maria sorgt sich um den Wein.
Der Wein, das Symbol der Lebenslust und Lebensfreude könnte nicht reichen.
Das ist eine Sorge der Gottesmutter, eine lebensoffene, göttliche Sorge.
Die zweite Sorge, die ohnmächtige Sorge am Kreuzweg.
Der geliebteste Mensch ist in Gefahr. Sie trachten ihn nach dem Leben. Er stirbt.

Der Blick Marias, ihre doppelte Sorge eröffnet uns einen Weg, eine Lebensweise die auch für uns gut wäre.
Vor dem Leid nicht die Augen zu verschließen und zugleich den Sinn für die Lebensfreude zu bewahren.
Das hilft dem Leben besser zu begegnen.
Die Sorge um das Leid allein macht bitter, bei der Lebenslust stehen zu bleiben, egoistisch.
Beides zu verbinden lehrt uns Maria, Freude und Leid!