Weltalzheimertag 2018

Herbst BankAm 21. 9 findet seit 24 Jahren der Weltalzheimertag statt. Aufklärung über die Krankheit Demenz hilft Berührungsängste abzubauen und holt betroffenen Menschen ein Stück weiter heraus aus der Isolation.

OÖheute berichtete über das wichtige Thema Pflege und Demenz am 21.9.2018. Hier kommen sie direkt zum Beitrag:

Hier auf der Pflegeinfoplattform OÖ finden sie noch 6 weitere sehr interessante Beiträge aus den verschiedenen Zeitungen zum Thema. https://www.pflegeinfo-ooe.at/

 

 

Hospiz – Wie kann ich damit umgehen, wenn kranke und alte Menschen nichts von einer Begleitung Ihrer letzten Lebensphase wissen wollen??

hospice-1821429_1920Du möchtest nein sagen,

wenn der Mensch dich verlassen muss,

dem dein ganzes Herz gehört.

Nein, bitte nicht. Du möchtest sagen,

bleib doch, ich liebe dich.

Er aber braucht dein ja, um gehen zu können,

um in die Geborgenheit zu finden,

nach der seine Seele sich sehnt.

IRMGARD ERATH

hospice händeWie können pflegende Angehörige damit umgehen, wenn Kranke und Alte
Menschen nichts von einer Begleitung Ihrer letzten Lebensphase wissen
wollen??

Natürlich kann man nicht mit der Tür ins Haus fallen – wie man so schön
sagt – aber pflegende Angehörige dürfen oder sollen auch Ihre Wünsche
offenlegen, auch wenn es um die Begleitung der letzten Lebensphase geht.
Wenn der letzte Gang nicht angesprochen wird, bleiben sehr viele
wichtige Dinge im Raum stehen, der pflegende Angehörige bleibt dann meist
alleine mit seinen vielen unbeantworteten Fragen zurück. Deshalb darf er
sich nicht scheuen, zumindest für sich selbst Hilfe zu holen. Kranke und
alte Menschen kann man nicht zwingen solch Hilfe anzunehmen.

Beispiel: Hr.G. ein starker, lebensbejahender Mann. Mit 63J. Diagnose
Krebs. Für ihn war ganz klar kämpfen um die Gesundheit wieder
herzustellen. Etwas anderes kam nicht in Frage und die Familie durfte auch
nicht daran zweifeln. Gesprochen wurde nicht viel, aber der Kampf gegen
die Krankheit ging zu Lasten aller. Nach drei Jahren ständiger Sorgen und
Ängste der Angehörigen und schlimmen Zeiten für Hr.G.,war der letzte Weg
spürbar. In Panik ließ er seine Familie, Freunde und Bekannte holen. Hr.G.
wollte das tun, was er schon immer tun wollte, sich verabschieden und danke
sagen. Seine Familie blieb traurig zurück.

Auch wenn man das Wort ,,TOD “ nicht ausspricht – er hat unmittelbar
mit dem Leben zu tun und lässt sich von niemandem abschütteln. Darum ist
es umso wichtiger, sich immer wieder damit auseinanderzusetzten und auch
darüber zu sprechen. Ängste, Sorgen und Wünsche sollen von beiden Seiten angesprochen werden. Hilfe von außen wie Hospizbewegung oder Palliativcare kann sehr hilfreich sein, auch für die pflegenden Angehörigen.

HOSPIZ heißt Herberge -bedingungslose Gastfreundschaft in schwierigen
Lebensumständen. Orte der Labung, der Pflege, der Begegnung, des Durchganges, der Ankunft und der Abreise. Das Ziel ist bestmögliche Lebensqualität für beide Seiten .

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Hospizbewegung OÖ
4020 Linz Steingasse 25
0699 17347024
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Vielen herzlichen Dank an unsere Blogschreiberin Hedwig K. für diesen nachdenklich machenden Blogbeitrag  zum Thema Tod und Sterben.

 

 

Wo bekomme ich als pflegender Angehöriger Hilfe? – Wir haben ein offenes Ohr für Sie.

hand-1925875_1920 Angehörige zu pflegen bedeutet oft rund um die Uhr da sein zu müssen und nicht weg zu können. Dabei kommt man oft selbst zu kurz und verliert vielfach auch soziale Kontakte nach draußen.

Sie finden hier alle Beraterinnen der Servicestelle pflegende Angehörige, die Ihnen gerne in einem vertraulichen Beratungsgespräch helfen nach neuen Betrachtungsweisen und Auswegen zu suchen.
In diesem Interview spricht Martin Eilmannsberger über die psychosoziale Beratung.

Servicestelle Pflegende Angehörige
Bethlehemstraße 56-58, 4020 Linz
0676 87762440

 

 

Filmtipp zum Thema Sterben

Kerze_TrauerDiese berührende Dokumentation bietet für Angehörige eine Hilfestellung zum Thema Sterben und Sterbebegleitung. Das Filmprojekt des Sozialhilfeverbandes Schärding unterstützt sensibel und informativ Menschen auf ihrem Weg des Loslassens.
Der Film beinhaltet ganz intime Erfahrungsberichte und behandelt Fragen wie „Wann beginnt ein Sterbeprozess?“.

Sie werden hier zum Film „Wenn die Zeit zu Ende geht … und noch Leben bleibt“ weitergeleitet.

Die Servicestelle wünscht Ihnen viel Kraft auf ihrem Weg.

Tagebucheintrag: Meine singende Mutter

Danke für diesen berührenden Erfahrungsbericht eines anonymen Schreibers mit seiner Mutter, die er inbrünstig singend im Pflegeheim vorfand.

Senirenehepaar

Weil mein Bruder unsere Mutter auf Grund ihrer starken Demenz nicht mehr daheim betreuen konnte, gab es keine andere Möglichkeit mehr als das Pflegeheim.

Wir wollten Ihr Gutes tun und haben die Zahlungen für ein Einbettzimmer unterstützt, weil wir dachten, dass sie sich das verdient hatte. Die Pflegedienstleitung meinte nach einer gewissen Zeit allerdings, dass unser Mutter eine äußerst sozial orientierte Frau sei und wegen der Ansprache ein Doppelzimmer für sie besser sei. Da Fachfrauen das besser beurteilen können als wir, haben wir natürlich zugestimmt und unsere Meinung revidiert.

 Als ich sie dann einmal so gegen 14.00 Uhr besuchte, lag sie nach dem Mittagschlaf noch im Bett. Der Mittagschlaf war ihr immer heilig, auch als wir noch Kinder waren. Gemeinsam mit ihrer Zimmerkollegin sang sie mit lauter Stimme und großer Inbrunst: „Großer Gott wir loben Dich!“ Zunächst war ich erschrocken, verunsichert und fühlte mich nicht ganz wohl. Als ich die beiden Damen so anschaute, wurde mir klar, dass sie mit voller Überzeugung ein Loblied sangen. Wem ging es nun schlecht? Meiner Mutter oder mir? Sicher nicht meiner Mutter, sonst würde sie nicht so inbrünstig singen. Sie ließ sich auch nicht durch mich unterbrechen.

Ich setzte mich einfach zu ihr und sang mit. Ich weiß nun nicht, ob das richtig war oder nicht, aber ihre Augen waren sehr wach und sie schien glücklich. Natürlich erkannte sie mich nicht, aber ich schien auch nicht zu stören.

 singende Engel

Was ist ihre Geschichte? Schreiben Sie ein Mail an johanna.messmer@caritas-linz.at und wenn Sie wünschen, veröffentlichen wir Ihre ganz persönliche Geschichte in einem der nächsten Blogbeiträge anonym.

Essen und Trinken – Praxistipps für den Pflegealltag

Ernährung spielt für die Gesundheit eine wesentliche Rolle. Appetit, Geschmack und Essensmenge verändern sich mehrmals im Laufe unseres Lebens. Wenn ich viel körperlich aktiv bin, habe ich mehr Hunger, als wenn ich den ganzen Tag sitze oder liege. Des weiteren wird  im fortgeschrittenen Alter oft der süße Geschmack vor dem Sauren bevorzugt und viele haben ein reduziertes Durstgefühl.

dessert-3490886_1920Um Angehörige in der Pflege und Betreuung zu unterstützen, hat das ZQP* einen Ratgeber zum Thema Essen und Trinken veröffentlicht. Der Ratgeber bietet Antworten auf Fragen, wie zum Beispiel, wie ändern sich Essen und Trinken im Alter und bei Pflegebedürftigkeit? Oder auch wann ist es Zeit ärztlichen Rat hinzuzuziehen.

Hier kommen Sie zum Ratgeber und finden auch noch viele andere nützlich Informationen rund um den Pflegealltag.

Information bringt oft ein Stück Erleichterung in den Alltag.

Veranstaltungen für pflegende Angehörige September/ Oktober

UNSERE VERANSTALTUNGEN FÜR DEN HERBST/ WINTER 2018

Wissen, Information und Austausch können den Alltag erleichtern und Sicherheit im Umgang mit der Situation geben. Wir organisieren regelmäßig Vorträge, Seminare und Erholungstage in Oberösterreich, zu denen wir Sie herzlich einladen möchten!

Herbst Sonnenuntergang__________________________________________________________________________

P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
12.09, 19.09 und 03.10 2018, Linz

Für Angehörige von Menschen mit Demenz.

Erfahrene und ausgebildete Demenz- Fachkräfte

• vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
• zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
• geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

–> nähere Informationen zur Veranstaltung
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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
24.09, 22.10 und 08.10. 2018, Vöcklabruck

Für Angehörige von Menschen mit Demenz.

Erfahrene und ausgebildete Demenz- Fachkräfte

• vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
• zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
• geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

–> nähere Informationen zur Veranstaltung
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Workshop: Trau dich trauern! Auf den Wegen des Abschieds
01.10.2018,Haag am Hausruck

Trauer ist keine Krankheit. Wir dürfen sie zulassen, sonst kann die Trauer krank machen. Sie braucht Ausdruck, Vertrauen und Verständnis.
Der Workshop bietet Anregungen zum Themenfeld Abschied-Loslassen-Trauern und
ermutigt, sich eigenen Verlusterfahrungen zu stellen sowie als Begleitende wachsam zu bleiben.

Anmeldung erforderlich, freiwillige Spende erbeten

–> nähere Informationen zur Veranstaltung
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Erholungstage für Pflegende und Gepflegte
08.10. – 12.10.2018, Windischgarsten

Abstand vom Alltag gibt neue Kraft!

Was Sie bei den Erholungstagen erwartet:

  • Zeit für sich haben
  • Neue Kraft schöpfen
  • Entspannung von Körper, Geist und Seele
  • Ausflüge und Natur genießen
  • Zeit für Gespräche
  • Austausch und neue Impulse
  • Lebenslust spüren
  • Sich verwöhnen lassen

Unterkunft: Hotel Huttersberg, Edlbach 11 bei Windischgarsten

-> Nähere Informationen zur Veranstaltung
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Vortrag: „Humor in der Pflege oder: Lächeln und was die CliniClowns sonst noch machen“
08.10.2018 20.00 Altenfelden
Eine Veranstaltung im Rahmen der Jubiläumsfeier: „20 Jahre Treffpunkt für pflegendeAngehörige in Altenfelden“

Lachen ist die beste Medizin. Und tatsächlich kann Humor helfen, die Seele positiv zu
stimmen.
Als Clown und als Leiter der CliniClowns erlebt Referent Uwe Marschner immer wieder schwierige Situationen, wo einem nicht zum Lachen ist. Und wo große Emotionen viel Platz brauchen. Der erlebnisorientierte Vortrag gibt einen Einblick in das Tun und Wirken der Clowns sowie in Möglichkeiten und Grenzen von Humor.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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Einladung zum Workshop: Genusstraining.
20.10.2018 Pfarrheim Helfenberg

An diesem Nachmittag erfahren Sie, wie Sie Ihren Kopf frei bekommen und durch richtiges Setzen von Prioritäten mit Hilfe Ihrer eigenen Ressourcen auf stressvermindernde und zugleich ermutigende Gedanken kommen.

  • Möglichkeiten gedanklicher Umstrukturierung
  • Quart-A-Notfallstrategie
  • Übungen zum Thema Genuss
  • Informationen aus der Erholungsforschung

Kontakt: Mag.a Ute Maria Winkler 0676 / 87 76 24 43
Anmeldung erforderlich, freiwillige Spende erbeten

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
31.10.2018 und 14.11.2018 Steyr
Für Angehörige von Menschen mit Demenz.

Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

• vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
• zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
• geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Bei Fragen erreichen Sie uns unter 0676/8776 – 2440.
Bethlehemstraße 56-58, 4020 Linz
pflegende.angehoerige@caritas-linz.at

Mit herzlichen Grüßen,
Das Team der Servicestelle Pflegende Angehörige