Wir kommen daher aus dem Morgenland

Wir kommen daher aus dem Morgenland,
wir kommen geführt von Gottes Hand.
Wir wünschen euch ein fröhliches Jahr:
Kaspar, Melchior und Balthasar.

Es führt uns der Stern zur Krippe hin,
wir grüßen dich Jesus mit frommem Sinn.
Wir bringen dir unsre Gaben dar:
Weihrauch, Myrrhe und Gold fürwahr.

Wir bitten dich segne nun dieses Haus,
und alle die gehen da ein und aus.
Verleihe ihnen zu dieser Zeit:
Frohsinn, Friede und Einigkeit.

Foto: pixabay

Das Team der Caritas Servicestelle wünscht Ihnen ein gutes neues Jahr!

Aufbruch und Wagnis

Aller Anfang bedeutet Aufbruch,

bringt Wandlung und Entwicklung,

birgt Neugier und Neuland in sich.

Aller Anfang ist Wagnis,

weckt Hoffnung und Ängste,

schafft Sehnsucht und Zukunft.

Aller Anfang fordert Abschied,

verlangt Loslassen und Mut,

verheißt Wachstum und Reife.

Aller Anfang weckt bisher ungeahnte,

schöpferische Kräfte, die entstehen

im Gehen des Weges,

Schritt für Schritt, beharrlich und geduldig.

(Paul Weismantel)

Foto: Kreiner-Hofinger

Frohe Weihnachten!

Das Team der Caritas Servicestelle Pflegende Angehörige, wünscht euch/Ihnen und euren/Ihren Familien FROHE WEIHNACHTEN, BESINNLICHE FEIERTAGE und einen GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR!

Wir sind ab 24.12.2021 in Urlaub und ab 10.1.2022 wieder für euch/Sie erreichbar.

Foto: pixabay

Weihnachten – unserer Sehnsucht folgen!

So heißt ein Buch von Pierre Stutz.

Meiner Sehnsucht folgen, ihr mehr Achtsamkeit schenken.
Sie bringt mich in Verbindung mit meiner Vergangenheit,
meiner Geschichte, und sie verweist mich auf die Zukunft.
Wonach sehne ich mich in der Gegenwart?


Die Zusage von Weihnachten ist für mich, anerkannt zu sein vor aller Leistung.
Sein zu dürfen so wie ich bin, ein Mensch – ganz ich selber.
Weihnachten bedeutet dem inneren göttlichen Kind in mir begegnen,
mit meinen Verletzungen und mit meiner Lebenskraft!


„Fürchtet euch nicht“, verkünden die Engel.
Sie verkünden Gottes Nähe – die frohe Botschaft:
Wir Menschen sind auf unserem Weg nicht allein!

(Beitrag von Annemarie – ehrenamtliche BLOG-Schreiberin)

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

“O du fröhliche gnadenbringende Weihnachtszeit“

In der Zeit, wo i nu a Kind woar, hots nu Einleger geem.
Einleger woarn oide Leit, vorwiegend Mauna, de koane Aungehörigen ghot haum und auf die Hüfe fremda Leit augwiesn woarn.
Und vo Seitn der Gemeinde, woarn de Besitzer der Bauernhöfe je nach Größe verpflichtet, den Einleger für a bestimmte Zeit zu versoagn.
Und durch a Missgeschick am Nachbarhof, hot da Einleger Sebastian-
d´Leit haum an oafoch Wastl gnennt – durt net untakemma kinna und so is a oan Tog vorn Heiligen Obnd zu uns kemma.
D`Muadda is erschrockn, wie`s sei Vawoahrlosung gsegn hot und mir Kinda haum uns fost gfiarcht.
D`Mudda hot erm glei an woarmen Tee zum Trinken geem, daun hots des große Schaffö vo da Hittn einaghoit, mit woarma Wossa augfüht und do hot er sie einisitzn miassn.
Es hot eh füh Zuaredn bedeit, bis er bereit woar dazu. Daun oba hot er sie so woigfüht, dass er boid nimma aussagaunga wa.
D`Mudda hotn gründli gwoschn und hot eam a saubas Gwand, des von vastorbna Großvodda nu do gwesn is, brocht.
Danoch hots eam an woarma Plotz auf da Ofnbeng angwiesn.
Jetzt hot da Wastl goar nimma so wüd ausgschaut und wir Kinda haum direkt a Zutrauen zu eam griagt.
Daun hot er vo sein Binggal a Mundharmonika ausa dou und hot ollerlei Melodien gspüt. Des hot uns gfoin!
Und wir die Mudda ind Stubn eina kemma is, hot er gsogt: “Beirin, du bist so guad wia d`Himmömuadda. Du soist amoi in Himmö gaunz neem ihr steh. Des wünsch i da.“
Daun hot da Wastl gspüt: “O du fröhliche gnadenbringende Weihnachtszeit“.
Und am Heiligen Obnd hot er mit uns Rosenkraunz bet` und wie danoch de kloan Geschenke verteilt wordn san, hot er naddiarlia a  wos griagt.
D`Mudda hot eam a Soafn und a leinernes Haundduach gschenkt und da Vodda a kloans Glaserl Honig.
Do war a so gerührt, dass eam d`Tränen obakugelt san bis in Boart eini.
Er woit sie bedaunggn, hot oba koa Wort aussabrocht vor lauta Rührung.
Do hot er sei Mundharmonika gnumma und hot “Stille Nacht“ gspüt.
Und d`Ötan ham dazu gsunga.
I hobs nu net kinna, oba es hot mi so beeindruckt, dass i`s heit nu, noch 85 Joahr, gaunz genau in Erinnerung hob.

Foto: pixabay

Vor Jahren habe ich diese Geschichte in einer Zeitung gelesen und aufgehoben, weil sie mich sehr berührt hat. Das tut sie immer noch, denn in dieser Geschichte erfüllt sich die Gnade von Weihnachten.

„O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, o Christenheit!“

Wir bedanken uns bei Annemarie, unserer ehrenamtlichen BLOG-Schreiberin, für diesen Beitrag.

Winter

Wenn die Welt sich verwandelt

Seltsam, wenn die Welt sich verwandelt
und Winter sich über die Zeit stellt.
Wenn wir im Dunkel wandern
und Einsamkeit uns von allem trennt.

Keiner ist weise, der nicht die Geduld kennt.
Alles braucht Stille, braucht Zeit,
braucht Vertrauen in das Leise der Welt,
in das Wachstum jeder dunklen Zeit.

(© Monika Minder)

Foto: pixabay

Vierter Adventsonntag

Die Geschichte von den streitenden Adventskerzen
(Alfons Schweiggert)

Es waren einmal vier rote Adventskerzen. Die saßen auf einem schönen Adventskranz. Am ersten Sonntag im Advent sollte die erste Kerze brennen. Aber wer war die erste?

Die vier Adventskerzen fingen zu streiten an. Die erste sagte: „Ich bin größer als ihr. Ich darf zuerst leuchten.“

Die zweite meinte: „Ach was, ich bin röter als ihr. Ich muss zuerst angezündet werden.“

Die dritte rief: „Ich habe aber den schönsten Docht von euch allen. Also darf ich zuerst brennen.“

Die vierte schüttelt den Kopf: „Nein, seht mich an. Ich stehe am geradesten auf dem Kranz. Ihr seid alle krumm und schief. Deshalb möchte ich die erste sein.“

So stritten die vier hin und her. Sie stritten nicht nur am ersten Adventssonntag, nein, auch am zweiten und sogar am dritten und vierten. Und sie waren sich immer noch nicht einig, wer als erste brennen sollte.

Da kam der Weihnachtsmann ins Zimmer. Er rief: „Schluss jetzt mit eurer ewigen Streiterei! Wisst ihr überhaupt, welcher Tag heute ist?“ Die vier Kerzen wussten es natürlich nicht.

„Heute ist der Heilige Abend“, erklärte er, „und da wird nicht gestritten, verstanden!“

Er nahm die Kerzen vom Adventskranz und befestigte sie auf dem Christbaum. Dann zündete er alle vier gleichzeitig an. Da waren die vier Adventskerzen plötzlich Weihnachtskerzen. Sie waren zufrieden und haben vor Freude hell gestrahlt.

Im Märchen streiten die Adventskerzen miteinander, wer von ihnen zuerst brennen darf. Und wie bei den Menschen, hat jede einen guten Grund, der genau für sie spricht. So kommt es zu keiner Einigung und vor lauter Streiten haben sie gar nicht gemerkt, dass es längst Weihnachten geworden ist.

Der unterschiedliche Umgang mit der herrschenden Pandemie, hat die Gesellschaft gespalten. Ich hoffe von Herzen, dass die Menschen von ihrem Streiten, dem gegeneinander Argumentieren und auf seine Sicht beharren etwas Abstand nehmen können, um zu Gemeinsamkeit und weihnachtlichem Frieden zu finden. Damit es hell wird in uns und um uns herum und wir Weihnachten, das Fest der Liebe, nicht „verpassen“.

Beitrag: Helene Kreiner-Hofinger
(Standortleitung Vöcklabruck, psychosoziale Beratung Vöcklabruck und Linz)

Foto: pixabay

Unsere Mitarbeiter*innen stellen sich vor

Heute im Interview mit Birgit Freidhager

Standortleitung der Servicestelle Pflegende Angehörige in Steyr, Psychosoziale Beratung

Foto: Christina Torreiter

Was bedeutet für dich

Gesundheit … ist, wenn man trotzdem lacht.

Freiheit … ist gut, Solidarität auch.

Erfolg … bedeutet, einen Sinn im Tun gefunden zu haben.

Wann hast du zum letzten x

Herzlich gelacht: Beim Musizieren mit meiner Tochter und meinem Lebensgefährten, dessen Gesangskünste kaum zu übertreffen sind.

Deine Angst überwunden: Bei einer Küstenwanderung auf Mallorca, wo ich meiner Höhenangst wieder etwas näher gekommen bin.

Aus einem Fehler gelernt: „In der Ruhe liegt die Kraft“- das lerne ich immer wieder.

Etwas Neues ausprobiert: Einen neuen Tanz (West Coast Swing) 

Was ist dir lieber

Mozart oder Elvis: Mozart

Wein oder Cola: Wein

Sushi oder Schweinebraten: Sushi

Meer oder Bergsee: Meer

Hund oder Katze: Hund

Kino oder Theater: hab ich beides gerne

Aufgabenbereich:

Psychosoziale Beratung in Steyr, Aufbau und Leitung eines Treffpunktes für Pflegende Angehörige, Workshops und Veranstaltungen am Standort Steyr planen und organisieren.

Beruflicher Werdegang / Ausbildung:

Nach der Ausbildung zur Kindergartenpädagogin in Steyr habe ich Erziehungs- und Bildungswissenschaften in Wien studiert. Berufliche Erfahrungen habe ich im Sozial- und Gesundheitsbereich, im Training, Coaching und in der Psychosozialen Beratung.

Das wichtige und wertvolle an der Arbeit für pflegende Angehörige ist,

die Begegnung von Mensch zu Mensch, in einem wertschätzenden Raum, der Platz schafft für Veränderung und Entlastung.

Ausgleich finden …

kann ich bei der Meditation, im Wald, oder beim Tanzen.

Persönliches:

Ich bin gerade 40 Jahre alt geworden. Nach 12 Jahren in Wien hat es mich vor einiger Zeit wieder ins schöne Oberösterreich zurück verschlagen. Ich bin gebürtige Steyrerin und lebe zukünftig mit meinem Partner und meiner knapp 2jährigen Tochter in Bad Hall.

Wir bedanken uns bei dir, liebe Birgit, für diesen Beitrag und das Interview und ersuchen dich abschließend um dein Lebensmotto oder einen Lieblingsspruch:

Was ist darf sein, was sein darf kann sich verändern (W.Bock).