Pfingsten

Pfingsten

Er sendet seinen Geist,
den Geist des Friedens,
den Geist der Vergebung.

Und darin ist Heilung:
Zur Ruhe kommen,
zum inneren Frieden,
die Dinge zu nehmen,
so, wie sie sind,
sich nicht wund zu reiben
an dem, was sich doch nicht
mehr ändern lässt.

Und darin ist Heilung:
Vergebung zu schenken,
das Gute zu sehen.

Und wenn tief im Menschen
Vergebung und Frieden,
dann ist auch die Kraft,
um dort durchzuhalten,
wo Krankheit und Leid
das leben belasten und schwächen.
(Aus „ Mit Kranken am Tisch des Herrn“ v. Alfons Gerhardt)

Pfingstrose

Vom Hl. Geist kommt Durchhaltevermögen, Kraft und Lust zum Guten.
Wer sich auf Christus einlässt, bekommt es mit dem Hl. Geist zu tun.
Das feiern wir Christen und Christinnen zu Pfingsten!

Ein herzliches Dankeschön an unsere ehrenamtliche Blogschreiberin Annemarie Aichinger.

 

Begegnungen, die bewegen

20180514_092138

VERGESSEN SIE NICHT! Demenz kann jeden treffen.

 

 

 

Die Begegnung mit Demenzkranken in der Elisabeth Stub’n, dem Caritas-Tageszentrum für Menschen mit Demenz in Linz, bewegte sechs SchülerInnen aus dem Linzer Khevenhüllergymnasium tief. Im Unterrichtsfach „theoprax“ verbrachten die Jugendlichen regelmäßig Zeit mit den Menschen im Caritas-Tageszentrum. Doch die SchülerInnen wollten noch mehr tun: Am Donnerstag, 24. Mai, 19.30 Uhr, laden sie deshalb zu einer Benefiz-Gala ein. Im Festsaal der Schule führen sie Theaterszenen auf und lesen aus Arno Geigers „Der alte König in seinem Exil“.

„Was Demenz eigentlich wirklich genau ist, wusste ich vor unserem Projekt nicht wirklich. Dass es eine eigene Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz gibt, habe ich mir überhaupt nicht vorstellen können. Erst als ich in der Elisabeth Stub’n die Tagesgäste kennengelernt habe, habe ich gelernt, wie diese Krankheit wirklich ist“, erzählt Eda Büyükdemirci. Gemeinsam mit ihren SchulkollegInnen Angelina Kerschbaumer, Dashnor Spahiu, Bajramsha Qafleshi, Natasa Savicic und Marijana Spoljaric konnten sie im Fach theoprax in einen Lebensbereich außerhalb des Klassenzimmers eintauchen und dazu ein Projekt entwickeln. Die sechs Jugendlichen wählten das Thema Demenz und lernten bei mehreren Besuchen den Alltag in der Caritas-Tagesbetreuung kennen. Von den Caritas-Mitarbeiterinnen erfuhren sie Hintergründe zum Krankheitsbild und den Umgang mit Demenzkranken. „Es war schön zu sehen, was für eine freundliche und umsichtige Betreuung die Menschen hier bekommen“, so die Jugendlichen.

Ihre Erfahrungen verarbeiteten sie in einem Theaterstück, das am 24. Mai im Festsaal der Schule aufgeführt wird. Neben der Theateraufführung wird aus Arno Geigers „Der alte König in seinem Exil“ gelesen. Es gibt Hintergrundinformationen zur Demenzerkrankung und die SchülerInnen verkaufen Selbst-Gebasteltes aus der Elisabeth Stub‘n. Mit den Erlösen wollen sie die Tagesbetreuung unterstützen, die aus Spenden finanziert wird.

Verspätet zum Muttertag…

Da es gestern technische Probleme gab, kommt der Muttertagsgruß erst heute.

All den vielen Müttern ein großes Danke und einen schönen sonnigen Tag.

Muttertag1

Mögen alle deine Träume wahr werden,

mögen alle deine Himmel blau sein,

mögen alle deine Freunde wahrhaft Freunde sein,

mögen alle deine Freuden vollkommen sein,

mögen Glück und Lachen alle deine Tage ausfüllen.

Irischer Segenswunsch

Ein herzliches Danke an unsere ehrenamtliche Blogschreiberin Hedwig Koller für diesen Beitrag.

BuchTIPP: Das Geschichten-Coaching Buch

Kinderlachen

„Du brauchst fünfundsechzig Muskeln, um ein ernstes Gesicht zu machen- für ein Lächeln nur zehn! Warum willst du dich also überanstrengen?
(ayurvedische Weisheit)

 

„Stell dir vor, wie du dich findest…“, ist ein Geschichten-Coaching Buch für Ihre persönliche Entwicklung. Es ist ein wunderschön illustriertes Buch mit vielen Geschichten und dazu passenden Fragen, die mich schon einige male Mitten ins Herz getroffen haben.

Wie kann ich neue Lösungen, neue Wege durch Geschichten finden? Das Buch zeigt auf wie wir die Geschichten als Selbstcoaching-Instrument verwenden können. Auch für Gruppen lässt es sich sehr gut einsetzten. Ich kann darin schmökern oder gezielt nach meinen Themen suchen. Die schönen Bilder und Coaching- Fragen zum Text, machen es leicht noch tiefer einzutauchen, neue Sichtweisen und Lösungen für eigene Probleme zu entwickeln.

Stell dir vor

Es gibt Geschichten zu folgenden Themen:

  • Ziel- und Selbstmanagment
  • Werte
  • Einstellungen
  • Bewusstsein
  • Miteinander
  • und Humorvolles (sehr zu empfehlen, wenn Sie einmal wirklich lachen möchten)

 

„Stell dir vor, wie du dich findest.“ ist hier  erhältlich.

Impressum: http://www.menschinbewegung.at, Pukersdorf, 2010
Autoren: Alex Holzer, Karin Holzer, Harald Firlinger, Christoph Estermann (2010).

Erfolgreiche Messebesuche der Servicestelle Pflegende Angehörige

Messe 50 + Blog

Die Caritas-Servicestelle Pflegende Angehörige präsentierte im April ihr Angebot auf der Messe 50plus in Ried und auf der INTEGRA in Wels

Über zahlreiche MessebesucherInnen freuten sich die MitarbeiterInnen der Caritas-Servicestelle Pflegende Angehörige. Von 14.-15. April 2018 präsentierte die Servicestelle ihr Angebot im Rahmen des Soziallandes OÖ (Abteilung Soziales und Sozialressort des Landes OÖ) auf der Messe 50+ in Ried. Von 25.-27. April 2018 standen die MitarbeiterInnen der Servicestelle Pflegende Angehörige den BesucherInnen der Welser Messe INTEGRA für Informationen und Beratungen zur Verfügung.

„Es gab sehr viele, spezielle Anfragen von pflegenden und betreuenden Angehörige aus den verschiedensten Regionen Oberösterreichs“, erzählt Caritas-Mitarbeiterin Ute Maria Winkler. „Was uns besonders freut ist, dass sich vermehrt Menschen informiert haben, die eine Pflege- oder Betreuungssituation in den nächsten Jahren auf sich zukommen sehen. Wir unterstützen diesen präventiven Zugang sehr, denn wer sich rechtzeitig mit dem Thema Pflege und Betreuung auseinandersetzt und Informationen einholt, fördert das Gelingen von Pflege und Betreuung zu Hause“.

Brauchen Sie Erholung?

Im Pflegealltag kommen viele pflegenden Angehörigen an ihre Belastungsgrenzen. Die Servicestelle bietet jetzt im Frühling die Möglichkeit die eigenen Energiespeicher unter Gleichgesinnten wieder aufzufüllen.

Es gibt noch Restplätze für die Erholungstage in Vöcklabruck, vielleicht fühlen sie sich angesprochen und möchten die Chance nützen, etwas für sich selbst zu tun.

bank-relaxen

Wann: 14.05.18 – 18.05.18

Wo: Seminarhaus St. Klara, Franziskanerinnen Vöcklabruck

Pflegende und Pflegebedürftige können in Vöcklabruck gemeinsam Urlaub machen. Sie sind eingeladen, gemeinsam oder auch alleine, einige Tage mit uns im Seminarhaus St. Klara zu verbringen.

Unser Angebot an diesen Tagen:

  • Zeit für sich haben
  • neue Kraft schöpfen
  • Entspannung von Körper, Geist und Seele
  • Zeit für Gespräche
  • Lebenslust spüren
  • sich verwöhnen lassen
  • Ausflüge und Natur genießen
  • Austausch und neue Impulse
  • bei Bedarf Unterstützung bei der Pflege und Betreuung des/der Angehörigen

Kontakt und nähere Infos finden sie hier.

 

Pflegeheim – Was spricht dafür?

tulips-3321559_1920

Grundsätzlich ist die Entscheidung für einen Heimplatz meistens keine leichtfertige, außer der zu Betreuende entscheidet selbst. Aus Erfahrung weiß man, dass das nur selten passiert. Klar ist, die meisten möchte so lange als möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. So lange es verantwortbar ist, sollte das auch geschehen. Meist ist dann eine Erkrankung oder ein Unfall der entscheidende Auslöser für die große Frage: Pflegeheim oder eine andere Form der rund um Betreuung.

Für pflegende Angehörige geht es auch um Verantwortung. Sie müssen sich fragen: „Will ich die Pflege übernehmen? Kann ich das aus physischen und psychischen Gründen und hab ich die Zeit und die Ressourcen ??“ Nicht jeder kann und will Pflege übernehmen, daraus kann niemandem ein Vorwurf gemacht werden.

Die Vorteile einer Pflege im Heim liegen klar auf der Hand Betreuung rund um die Uhr, Verpflegung, Gefahren sind verringert, Gemeinschaft wer will.

Fallbeispiel
Hr. A. 70 Jahre alt, lebt seit dem Tod der Mutter alleine in seinem alten Haus. Eigeninitiative war noch nie seine Stärke, außerdem fehlte das Kurzzeitgedächtnis immer mehr und der Alkohol tat das übrige dazu. Drei seiner Schwestern übernahmen die Betreuung und Organisation seines Lebens. Hr. A. lehnte anfangs eine Betreuungshilfe ab. Das ging nicht lange gut. Das Rote Kreuz wurde für die Körperpflege und Essen auf Räder organisiert. Da seine Geschwister im Umkreis von 10 km wohnten, waren die Nachbarn sehr wichtig. Immer wieder hat Hr. A. alle gegen einander ausgespielt, das war keine schöne Zeit. 10 Jahre ging das ganz gut. Nach einer schweren Erkrankung von Hr. A. war an alleine wohnen nicht mehr zu denken. Auch Hr. A. äußerte Bedenken und Ängste gegenüber den Geschwistern und Ärzten. Noch im Krankenhaus wurde mit dem Einverständnis von Hr. A. ein Heimantrag gestellt. Hr. A. lebt nun seit einem Jahr in einem Pflegeheim ganz in der Nähe seiner Geschwister .Nach anfänglichen Problemen ist es jetzt sein zu Hause. Für alle Beteiligten ist jetzt Ruhe eingekehrt-und das ist gut so.

Wir sind nicht nur Verantwortlich für das, was man tut ,sondern auch für das was man nicht tut. – wahrscheinlich Molière (1622- 1673)

Ein großes Dankeschön an unsere ehrenamtliche Blogschreiberin Hedwig Koller für diesen bereichernden Blogbeitrag.

Was denken sie persönlich über die Pflege und Betreuung im Heim, kommentieren sie und lassen sie andere an ihren Gedanken teilhaben?