Ernährung im Alter

Immer wieder bin ich in meiner beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Ernährung im Alter konfrontiert. Angehörige sind meist sehr besorgt, wenn ihre Mutter, ihr Vater oder ihr Partner wenig Nahrung zu sich nehmen. Es ist aber auch zu beachten, dass der Energiebedarf im Alter sinkt.

Die Gründe für die geringe Nahrungsaufnahme sind vielfältig. Sie reichen von schlechtem Appetit, körperlichen und geistigen Einschränkungen,
Kau- und Schluckstörungen, Schmerzen, Beeinträchtigung des Geschmacks- und Geruchsinnes bis hin zu vermindertem Durstgefühl.


Appetitfördernde Maßnahmen:

  • Wahlmöglichkeiten voll ausschöpfen
  • Lieblingsspeisen anbieten
  • 5 bis 6 Mahlzeiten sind besser geeignet, als 3 große Mahlzeiten
  • Für zwischendurch eignen sich gut Äpfel, Birnen und Bananen
  • Auf reichlich Flüssigkeit ist zu achten, auch wenn man keinen Durst hat,
    rund 1,5l Flüssigkeit – vorzugsweise Wasser
  • Möglichst lange breiige und pürierte Kost vermeiden
  • Schaffung einer angenehmen Atmosphäre
  • Besonders im Winter auf ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen achten, um  das Immunsystem zu stärken

Ich wünsche einen guten und gesunden Appetit!

Irmi Grininger, Ehem. Mitarbeiterin der Servicestelle Pflegende Angehörige

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