„Alarm – ein dritter Arm“ – Aus dem Tagebuch einer pflegenden Angehörigen

Fotolia_47287990_XSWer jetzt meint, dies sei wohl eine helfende Hand der Altenbetreuerin oder von mir oder ich sei bereits ob der Temelin-Nähe neben meiner Mutter zum einarmigen Banditen mutiert, der befindet sich auf dem Holzweg.

Die Sache ist nämlich die: Ganz entsetzt berichete mir Mutter, dass sie, als sie aufwachte tatsächliche einen dritten Arm neben sich liegen hatte. Es war – man glaubt es kaum – ihr erst vor kurzem neu angepasster Gips. Sie hatte ihn einfach „im umdrehen“ verloren. Gute Nachricht: Die Schwellung ist weiter zurückgegangen und Mutter ist geistesgegenwärtig wieder in den Gips geschlüpft. Schlechte Nachricht: erneut ins Krankenhaus zum Rontgen und neuen Gips anlegen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, es ist – nachdem im kurzen gipslosen Zustand gottlob nichts passiert ist – doch ein sehr heiterer Tag geworden. Kaum eine Schwester oder Arzt, der sich nach anfänglichem Kopfschütteln dann doch einen Grinser nicht verkneifen konnte. Und natürlich auch ein besonderer Fall für unser „Familien-Pflege-Kabarett“.

Romana, Tagebuchschreiberin und pflegende Angehörige

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