„Der Himmel ist in dir“

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit,
die uns Christen vorbereiten soll, auf das Osterfest,
uns aufruft, den Blick „himmelwärts“ zu richten.

Die Asche ist unter anderem auch Symbol für Staub und Schmutz,
der sich in uns immer wieder ansammelt.
Der Aschermittwoch weist uns darauf hin,
diese „ Staubschicht“, den Ballast, loszuwerden,
damit das Reich Gottes,
der Himmel in uns sichtbar werden kann.

Halt an, wo läufst du hin?
Der Himmel ist in dir!
Suchst du ihn anderswo,
du fehlst ihn für und für!  
So schreibt Angelus Silesius

Die Fastenzeit ist eine Einladung, das Wesentliche,
nämlich die Anwesenheit Gottes in uns,
wieder neu aufzuspüren und uns darüber zu freuen,
dass wir durch die Liebe Gottes
die innere Zufriedenheit finden können.

Der Aschermittwoch ist auch Erinnerung daran,
dass unser Leben Grenzen hat und befristet ist.

Aber der Aschermittwoch ist kein Trauertag,
sondern ein erfrischender Tag,
der mir die Freiheit schenkt,
Neues mit Gott zu beginnen.
Und zu wissen–Gott ist mit uns auf dem Weg.

Text: Annemarie Aichinger, Ehrenamtliche Mitarbeiterin,
Pensionierte Altenfachbetreuerin und Altenheimseelsorgerin

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