Heilkräuter 1×1 – Der Giersch

Giersch 2014-04Der Giersch zählt zu den
ältesten und meistverwendeten Wildgemüsearten.

Der Giersch, auch bekannt als Erdholler, Geißfuß, Gichtkraut, Zipperleinkraut, ist an seinen dreikantigen Blattstielen und seinem typischen petersilähnlichen Geruch und Geschmack zu erkennen.

Den meisten Gartenbesitzern gilt der Giersch als lästiges Unkraut, das man schwer wieder los wird. Dabei war Giersch früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt um Gicht und Rheuma zu behandeln. Der Giersch hat Heilkräfte und wirkt appetitanregend, blutstillend, entgiftend und harntreibend. Giersch enthält sehr viel Vitamin C, Carotin, Eisen und wurde schon von der Äbtissin Hildegard von Bingen seiner Lebenskraft schenkenden Eigenschaften wegen gelobt.

Der Giersch wächst bevorzugt in Auwäldern, Hecken und in Gärten. Die jungen Blätter schmecken gut in Suppen, Aufstrichen, Saucen, Salaten, Strudel, Kräutersalz oder verfeinern Petersilienkartoffel.

Anwendungen
Giersch-Tee
Giersch-Tee wird als hilfreich beschrieben bei Gicht, Rheuma, Husten und Lungenkatarrh.

2-3 TL frische Gierschblätter oder
1 TL getrockneter Giersch
250 ml Wasser
Blätter mit heißem Wasser übergießen und 5-10 Minuten ziehen lassen.
Täglich 3 Tassen trinken.

Giersch eignet sich gut auch als Badezusatz. Ein Giersch-Bad sowie Giersch-Umschläge wirken schmerzstillend bei Gicht, Rheuma und Ischias.

Wichtiger Hinweis: Allfällige in diesem Artikel angeführte mögliche Heilwirkungen von Pflanzen und Zubereitungen sind nicht als ärztliche Handlungsempfehlungen zu verstehen und ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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