„Glücklicher Moment, etwas anders!“ – Aus dem Tagebuch einer pflegenden Angehörigen

Fotolia_47287990_XSSowohl die Validationsbeauftragte als auch die Pflegerinnen unterstützten uns damals, als Mutter ins Heim übersiedelte. Dadurch lernten auch wir, mit der neuen Situation besser umzugehen. Unter anderem erhielt ich den Tipp, mein Weggehen von Mutter zeitlich jeweils so auszuwählen, dass sie sofort – bzw. anschließend an meinen Besuch – wieder beschäftigt ist.
Dies kann mit Essen, Validation, oder, oder… sein. Daran gewöhnten wir uns beide. Und ich halte mich daran.

Warum ich das erzähle? Moment:
Kürzlich stand wieder eine Gesprächsrunde auf Mutters Programm. Ich begleitete sie in den entsprechenden Raum. Die Validationsschwester merkte, dass Mutter total gut aufgelegt war. Sie freute sich mit ihr und sagte: „Gelt, Frau […], es macht Sie glücklich, wenn Ihre Tochter da ist.“
Darauf Mutter: „Ja, und wie!“ Dabei umarmte Mutter die Gesprächsleiterin und strahlte wie ein Kind.
Lachend verabschiedete sie sich von mir, ihrer „Schwester“.

Was ich dabei fühlte?
Unendliche Erleichterung darüber, dass Mutter sich in ihrem Zuhause so wohl fühlt und Dankbarkeit allen verantwortlichen Schwestern und Pflegern gegenüber, die zu Mutters Zustand großartigen Beitrag leisten.

Ilse, Tagebuchschreiberin und betreuende Angehörige

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