Heilkräuter 1×1 – Die Zitronenmelisse

ZitronenmelisseDie melissa officinalis hat aufgrund ihres erfrischenden Zitronenduftes den Spitznamen „Zitronenmelisse“ erhalten. Die Pflanze duftet nicht nur herrlich, sondern findet seit jeher auch als vielseitige Heilpflanze Verwendung.

Paraceslsus zum Beispiel schätzte sie aufgrund ihrer herzförmigen Blätter als Herzmittel.

Gesammelt wird sie am besten bei trockenem Wetter, die Blätter werden im Schatten getrocknet.

Heilwirkung

Die Zitronenmelisse weist eine Vielzahl von Wirkstoffen auf. Sie helfen körperliche und seelische Leiden unterschiedlichster Art zu lindern. Die Pflanze zählt zu den sogenannten Allrounderinnen, die bei fast allen Arten von Beschwerden Verwendung findet.

Die Zitronenmelisse wirkt

  • beruhigend und entspannend
  • antibakteriell und antiviral
  • durstlöschend
  • schweißtreibend
  • krampflösend
  • verdauungsfördernd
  • schmerzstillend
  • menstruationsfördernd
  • pilzhemmend
  • stärkend und aufmunternd, speziell am Morgen
  • erfrischend

Eingesetzt werden kann sie bei Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit, nervöse Herzbeschwerden, Angstzuständen und anderen nervenbedingten Beschwerden. Auch bei Herpes, Erkältungen, Menstruationsbeschwerden, Magen und Darmbeschwerden, Krämpfen aller Art, Blähungen, Gicht und Rheuma, Kopfschmerzen und Wunden kann sie heilend wirken.

Die Schulmedizin spricht der Melisse hingegen nur eine förderliche Wirkung gegen Unruhe und Schlafstörungen zu.

Anwendung

Sie können die Zitronenmelisse als Tee oder Tinktur einnehmen.
Äußerlich findet die Zitronenmelisse in Schlafkissen oder als Zugabe bei Vollbädern Verwendung.

Melissentee

2 Handvoll frische Blätter (können mit Stielen verwendet werden)
1 Lieter heißes Wasser

Blätter mit heißem Wasser übergießen, ungefähr 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Sie können den Tee sowohl warm als auch kalt trinken. Um den Tee zu verfeinern geben Sie etwas Pfefferminze hinzu.

Wichtiger Hinweis: Allfällige in diesem Artikel angeführte mögliche Heilwirkungen von Pflanzen und Zubereitungen sind nicht als ärztliche Handlungsempfehlungen zu verstehen und ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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