Gedanken zum Aschermittwoch

Pflanze im schwarzen SandMit dem Aschermittwoch beginnt für Katholiken eine vierzig tägige Fastenzeit.

Eine Einladung meinen Lebensstill zu überdenken. Überflüssiges loslassen, frei werden, nicht so viel begehren, besitzen, haben wollen.

Die Fastenzeit ist eine Einladung zum Leben. Bewusster leben, neue Weichen stellen, dem Alltag Neues abringen.

Bei Math.9, 12-14 lesen wir:
„Ich fordere von euch nicht, dass ihr mir irgendwelche Opfer bringt, sondern, dass ihr barmherzig seid.“
Der Papst hat das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen.

Barmherzig sein bedeutet, ein Herz zu haben auch für die Armen, für die Menschen am Rande. Es bedeutet aber auch, ein Herz zu haben für mich selbst.

Wichtig ist ein mitfühlendes Herz, das nicht sofort urteilt. Tun wir uns nicht manchmal schwer, Barmherzigkeit, Hilfe anzunehmen. Das sollten wir lernen.
Es gibt da den Stolz der sagt: „Ich kann alles selber machen, ich schaff das!“

Fasten kann für jeden Menschen etwas anderes bedeuten. Für einen pflegenden Angehörigen könnte es heißen, barmherzig mit sich selber zu sein, Hilfe annehmen, sich Hilfe holen, so dass ein Heraustreten aus dem Alltag möglich wird.

Sich Freiraum zu schaffen, der es ermöglicht sich zu fragen:
Wo stehe ich?
Was ist mir wichtig, meine Beziehung zu Gott,
meine Beziehung zu anderen Menschen?
Wo sind meine Kraftquellen,
was ist das Wesentliche in meinem Leben.

Ich wünsche Ihnen eine gute Fastenzeit!

Ein herzliches Danke an Annemarie Aichinger für diesen Text.

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