Den Augenblick genießen- Ein Rückblick auf die Erholungstage für Pflegende und Gepflegte in Vöcklabruck

Heuer standen die Erholungstage für Pflegende und Gepflegte vom 15.05.-19.05.2017  in Vöcklabruck (Seminarhaus St. Klara) unter dem  Motto „ den Augenblick genießen“.

Ein paar Tage „Auszeit“ vom Betreuungs- und Pflegealltag, neue Kraft tanken, sich selber und die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen, Austausch mit anderen und einen Blick auf helfende Angebote erkennen: das sollte hier geboten werden.

Zwischen den 14 Frauen und 2 Männern entstand in den 5 Tagen eine wunderbare Gemeinschaft. In dieser Geborgenheit war es leicht, sich zu öffnen: Kummer und Sorge, aber auch Freude und Spaß hatten Platz

Ein ausgewogenes Programm bot viele Möglichkeiten zum Austauschen, Abschalten und Genießen, aber auch zum aktiv werden:

Morgenerwachen, Gesprächsrunden, Informationen und Themenarbeit, Denkspaziergang, Ausflug zum Stehrerhof, Besteigung des Stadtturmes, Besuch des Klosterladens, dazwischen viel Zeit zum Genießen (zB im  Klostergarten). Abends runden geselliges Beisammensein mit lustigen Aktivitäten den Tag ab. Ganz unter dem Motto „den Augenblick genießen“

Besonders berührend war die persönliche Segensfeier mit Pfarrer Haslinger.

Am Ende der Woche hieß es Abschiednehmen, das fiel manchen gar nicht so leicht.

Aussage einer Teilnehmerin: „ Ich hatte noch nie solche Glücksgefühle“

Dankbar blicke ich als Leiterin auf diese wertvolle Woche zurück und freue mich auf die Erholungstage 2018.

Einen herzlichen Dank an Gerlinde Kaltseis, Leiterin der Erholungstage in Vöcklabruck und Mitarbeiterin der Servicestelle in Linz für diesen Beitrag.

Die nächsten Erholungstage finden von 25.-29.10.2017 in Windischgarsten und von 14.-18. Mai 2018 in Vöcklabruck statt.

Wieso Fronleichnam feiern?

 Fronleichnam

 Bis heute schreiten die Katholiken zu Fronleichnam durch die Straßen und zeigen dabei die Hostie in einer Monstranz, als Zeichen Christi in der Welt.

Im Mittelpunkt dieses Festes steht die Eucharistie, d.h. die Gegenwart Jesu Christi in Brot und Wein.

An Fronleichnam gedenkt die Kirche der Einsetzung dieses Sakraments durch Jesus Christus selbst.

Der Name „Fronleichnam“ leitet sich im Übrigen vom mittelhochdeutschen Wort „vronlichnam“ ab und bedeutet soviel wie „Leib des Herrn“.

Das Brauchtum der Fronleichnams-Prozession geht auf das Jahr 1277 zurück, wo in Köln erstmals eine Prozession am Fronleichnamstag stattfand.

An verschiedenen Stellen sind Altäre aufgebaut, die schön geschmückt sind, da wird angehalten und gebetet.

In der Steiermark hat sich der Brauch großer Blumenteppiche herausgebildet.

Entlang der Prozessionsstraßen werden bei uns in Oberöstereich grüne Birken  aufgestellt.

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Foto: Annemarie Aichinger

 

 Gott zu danken in Jubel und Freude, ist ein Grundgedanke des

Fronleichnamsfestes!

Einen herzlichen Dank an Annemarie Aichinger, ehrenamtl. Mitarbeiterin für diesen Beitrag.

Die Servicestelle Pflegende Angehörige wünscht Ihnen einen schönen Feiertag mit schönen und freudigen Momenten!

Pflegegeld (Teil IV): Wie erstelle ich eine Vollmacht?

Im Rahmen unserer Reihe zum Thema Pflegeld (Pflegegeld (Teil I): „Ab wann kann man Pflegegeld beanspruchen?“/ Pflegegeld (Teil II):“Das Begutachtungsverfahren und damit verbundene Irrtümer“) wurde beim Beitrag „Was tun, wenn das Pflegeld zu niedrig ist“ ( siehe hier) darauf verwiesen, dass man sich eine Vollmacht des pflegebedürftigen Menschen ausstellen lassen kann.clause-192561_1280

Heute möchte ich Ihnen kurz erzählen, was eine Vollmacht ist und wie man diese korrekt erstellt:

Was ist eine Vollmacht:

eine Vollmacht kann von noch geschäftsfähigen Personen ausgestellt werden, um sich von einer anderen Person in bestimmten Belangen vertreten zu lassen.  Vertreter können juristische Personen oder natürliche, volljährige Personen sein.

Eine Vollmacht kann in verschiedenem Umfang erteilt werden:

  • Nur zum Abschluss eines ganz konkreten Geschäftes: Einzelvollmacht
  • Zum Abschluss von bestimmten Arten von Geschäften: Gattungsvollmacht
  • Zum Abschluss aller Geschäfte: Generalvollmacht

Es ist ratsam, keine Generalvollmacht auszustellen, sondern die genaue Bezeichnung der Befugnisse der Bevollmächtigten/des Bevollmächtigten in der Vollmacht anzugeben. Das Ausmaß der Vertretungsbefugnis richtet sich nach dem in der Vollmacht beschriebenen Umfang.

Wie erstellt man eine Vollmacht:

Mindestinhalt dieser ist:

Vollmacht erteilt von:

Name, Geburtsdatum inkl. Sozialversicherungsnummer, Anschrift der pflegebedürftigen Person

an

Name, Geburtsdatum, SVR Nr., Anschrift der Bevollmächtigten

Ein Absatz welche Vollmacht erteilt wird (Ich erteile………….die Vollmacht, mich in sämtlichen sozialrechtlichen Angelegenheiten, einschließlich in gerichtlichen Verfahren zu vertreten/ ODER: Abholung der Wahlkarte für die Nationalratswahl am…./ODER:…)

Ort, Datum und Unterschrift des Vollmachtgebers

 

Dauer einer Vollmacht:

Grundsätzlich endet eine Vollmacht

-auf alle Fälle mit dem Tod des Antragsstellers

-auf Widerruf des Antragsstellers

-sobald der Zweck der Vollmacht erreicht wurde

 

Wo ist keine Vollmacht möglich?

-Strafregisterbescheinigung

-Reisepass

-Heirat

Text: Angela Senzenberger (sie arbeitet und studiert an der juridischen Fakultät Salzburg)

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Servicestelle für pflegende Angehörige:
Tel. 0676 8776-2440 oder per Mail pflegende.angehoerige@caritas-linz.at