Der Engel der Lebensfreude

Der Engel der Lebensfreude:

Er öffne dir Augen und Ohren

für alles Bunte und Schöne,

für alle Stimmen und Klänge.

Er lasse dich den Wind spüren 

und die Sonne auf deiner Haut.

Er lasse dich auf all das achten,

was du als selbstverständlich abtust

und was doch unendlich kostbar ist:

Die Menschen, die das Leben mit dir teilen,

und die vielen Chancen, die du hast,

dein Leben zu gestalten.

Er lehre dich genießen

mit all deinen Sinnen,

die dir Gott mitgegeben hat.

Er zeige dir: Dein Leben ist Geschenk 

und Grund zu Dankbarkeit und Freude

(Frank Neumann)

lebensfreude

Die Servicestelle Pflegende Angehörige wünscht allen betreuenden und pflegenden Angehörigen einen Engel der Lebensfreude, um die genussvollen, bunten und schönen Momente des Sommers erkennen und genießen zu können!

Wieso Fronleichnam feiern?

 Fronleichnam

 Bis heute schreiten die Katholiken zu Fronleichnam durch die Straßen und zeigen dabei die Hostie in einer Monstranz, als Zeichen Christi in der Welt.

Im Mittelpunkt dieses Festes steht die Eucharistie, d.h. die Gegenwart Jesu Christi in Brot und Wein.

An Fronleichnam gedenkt die Kirche der Einsetzung dieses Sakraments durch Jesus Christus selbst.

Der Name „Fronleichnam“ leitet sich im Übrigen vom mittelhochdeutschen Wort „vronlichnam“ ab und bedeutet soviel wie „Leib des Herrn“.

Das Brauchtum der Fronleichnams-Prozession geht auf das Jahr 1277 zurück, wo in Köln erstmals eine Prozession am Fronleichnamstag stattfand.

An verschiedenen Stellen sind Altäre aufgebaut, die schön geschmückt sind, da wird angehalten und gebetet.

In der Steiermark hat sich der Brauch großer Blumenteppiche herausgebildet.

Entlang der Prozessionsstraßen werden bei uns in Oberöstereich grüne Birken  aufgestellt.

fronleichnam

Foto: Annemarie Aichinger

 

 Gott zu danken in Jubel und Freude, ist ein Grundgedanke des

Fronleichnamsfestes!

Einen herzlichen Dank an Annemarie Aichinger, ehrenamtl. Mitarbeiterin für diesen Beitrag.

Die Servicestelle Pflegende Angehörige wünscht Ihnen einen schönen Feiertag mit schönen und freudigen Momenten!

Glauben Sie an Engel?

„Glauben Sie an Engel?“, fragte mich eine Journalistin und hatte mein Ja längst eingeplant. „Vor allem glaube ich an Gott!“, antwortete ich, denn damit hatte ich eigentlich alles gesagt. Dass Gott mich behütet, glaube ich gewiss. Ob er sich dabei menschlicher Helfer oder unsichtbarer Boten bedient, ist für mich weniger wichtig.                                                 (Hinrich C.G. Westphal/evangelischer Pfarrer und Journalist)“

„Dich schickt der Himmel“ – bedeutet „du kommst genau zum richtigen Zeitpunkt, ich brauche dich.“ Dieser Ausspruch bringt zum Ausdruck, wie nötig die Hilfe, der Beistand, die Anwesenheit eines Menschen erlebt wird und vielleicht sogar erwartet wurde.

Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit pflegenden und betreuenden Angehörigen aus? Sind sie auch so etwas wie Engel?angel-640996_960_720

Ein Mensch vom Himmel geschickt, der da ist und die Not der bedürftigen Ehefrau oder des alten, verwirrten Vaters sieht und lindert. Beisteht und bei vielen Tätigkeiten unterstütz oder sie zur Gänze übernimmt, damit ein verbleib in den eigenen vier Wänden oder im Familienverband möglich ist.

Für viele Angehörige ist es selbstverständlich ihre Angehörigen zuhause zu pflegen. Sie würden sich das für sich auch wünschen oder sie wollen etwas zurückgeben oder sie haben es den Eltern versprochen, … So gibt es viele individuelle Motive die Pflege zu übernehmen. Es wird aber auch erzählt, dass es nicht immer eine bewusste Entscheidung sein muss, an der Seite eines Menschen zu sein und ihm beizustehen auf seinem Weg bis zum Lebensende. Manchmal ergibt es sich oder das Gefühl der Verpflichtung ist so groß oder eine Situation bietet einfach keine Alternative.

Wie auch immer man zur Betreuung und Pflege eines Angehörigen kommt, im Rückblick und auch während der Pflege ist oft von wertvollen Erfahrungen, persönlichem Wachsen und von Liebe die Rede. Aber ich höre oftmals auch ein erschöpftes Hinterfragen, wie man das alles geschafft hat bzw. schaffen soll, was die Pflege einem abverlangt.

 Menschen sind Menschen und müssen keine „Vollzeit – Engel“ sein!

In der Beratung erlebe ich Menschen die das was ihnen die Pflege abverlangt nicht schaffen und sich dafür oftmals auch noch verurteilen. Sie sind erschöpft und ausgebrannt von den vielen Aufgaben und Aufträgen die sie bekommen und glauben erfüllen zu müssen. Sie sehen sich in einer ausweglosen Situation und keine Möglichkeit zu entkommen. Wenn sie sich zurück nehmen und auch auf sich achten kommen Vorwürfe, das schlechte Gewissen und die Schuldgefühle. Wenn sie auf sich vergessen und ihre Bedürfnisse immer hintanstellen wird die Energie, die Lebensfreude und die Möglichkeit sich abzugrenzen immer weniger.

Daher ist mir in der Beratung wichtig auf die Notwendigkeit der Selbstsorge, der Entwicklung eines gesunden Egoismus und eines Ausgleichs von Geben und Nehmen aufmerksam zu machen. In der Pflege beobachte ich, dass nicht zu wenig geleistet wird sondern zu viel. In der Beratung bemühe ich mich das sichtbar zu machen, denn aus der Selbstverständlichkeit heraus wird die getane Arbeit oft nicht mehr gesehen. Und ich ermutige zur Inanspruchnahme professioneller Helfer, für mich so etwas wie bezahlte Engel.

Einen herzlichen Dank an Helene Kreiner-Hofinger für diesen Beitrag!

Die Angebote der Caritas zur Unterstützung für die Pflege reichen von den Mobilen Diensten und der 24h-Hilfe, über Erholungstage bis zu Gesprächsgruppen, Vorträgen und psychosozialer Beratung.

Lassen Sie sich in ihrer wertvollen und wichtigen aber auch herausfordernden Pflege Ihres/r Angehörigen unterstützen und dadurch auch entlasten und stärken.

Karte_Bewerbung Beratungen_für BLOG

Ein Danke für die Pflege: Kommentar des Direktors der Caritas in OÖ

Am 12. Mai war der Tag der Pflege. An diesem Tag wird nicht nur professionellen Pflegekräften sondern auch der oftmals „versteckten“ Hilfe aller betreuenden und pflegenden Angehörigen gedacht und gedankt.

Lesen Sie einen interessanten Kommentar zum Tag der Pflege von Franz Kehrer, MAS, Direktor der Caritas in Oberösterreich nach, der in den Oberösterreichischen Nachrichten erschienen ist.

Ein Dank an die Pflege. Gastkommentar des Caritasdirektors

DSC_0090

Ein herzliches DANKESCHÖN an alle betreuenden und pflegenden Angehörigen auch von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Servicestelle Pflegende Angehörige- für Ihre unentgeltliche Mühe und Ihr ständiges außerordentliches Engagement. 

Frühling- Aufbruch- Neubeginn

Frühling – Aufbruch – Neubeginn

Jeder Frühling trägt den Zauber eines Anfangs in sich.

Die Natur zeigt uns vor wie es geht. Nach dem Stillstand im Winter ist mit Licht, Wärme und Kraft ein neuer Aufbruch möglich.

Veränderungen,welcher Art auch immer fallen im Einklang mit der Natur leichter.

Die Entscheidung ,,für oder gegen “ etwas – braucht all die Fähigkeiten und Eigenschaften eines Frühlings.

Das Schöne am Frühling ist, dass er immer dann kommt, wenn man ihn am Nötigsten braucht.

almond-blossom-1229138_960_720

Allen betreuenden und pflegenden Angehörigen wünschen ich und auch die Servicestelle Pflegende Angehörige eine schöne Frühlingszeit- sowohl in der Natur als auch in Ihrem Herzen!

Vielen herzlichen Dank an Hedwig Koller, ehrenamtliche Mitarbeiterin für diesen Beitrag!

Gedanken zu Ostern

Auferstehung

flower-1060583_1920

Ihr fragt wie ist die Auferstehung der Toten?

Ich weiß es nicht

Ihr fragt wann ist die Auferstehung der Toten?

Ich weiß es nicht

Ihr fragt gibt’s eine Auferstehung der Toten?

Ich weiß es nicht

Ich weiß nur wonach ihr nicht fragt: die Auferstehung derer die leben

Ich weiß nur wozu Er uns ruft:

Zur Auferstehung heute und jetzt

(Aus: Kurt Marti, Leichenreden)

 

Die Servicestelle für Pflegende Angehörige wünscht allen pflegenden und betreuenden Angehörigen konkrete Erfahrungen von Auferstehung, von Aufstehen und Aufgerichtet-Werden. In diesem Sinne allen ein gesegnetes Osterfest!

Zum Nachdenken- Fastenzeit

Der Aschermittwoch ist der Beginn der Fastenzeit
In der Fastenzeit fühlen sich viele Menschen eingeladen,
über ihr Leben nachzudenken.
Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Weniger ist mehr!
Auf die Stimme des Herzens hören.
Mal wieder beten!

Und es kann so einfach sein, wie es der Hl. Franz v. Sales geschrieben hat:

Wenn dein Herz wandert oder leidet,
bring es behutsam an seinem Platz zurück
und versetze es sanft
in die Gegenwart
deines Herrn.
Und selbst wenn du in deinem Leben
nichts getan hast,
außer dein Herz zurückzubringen
und wieder in die Gegenwart unseres Gottes
zu versetzen,
obwohl es jedes Mal wieder fortlief,
nachdem du es zurückgeholt hattest,
dann hast du dein Leben wohl erfüllt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto:privat

Ein herzliches Dankeschön an Annemarie Aichinger, ehrenamtliche Mitarbeiterin für diesen Artikel!

Was ist das Wesentliche in Ihrem Leben, was möchten Sie loslassen und wovon möchten Sie fasten und weniger haben?

Die Servicestelle Pflegende Angehörige wünscht Ihnen eine inspirierende Fastenzeit!