Veranstaltungen für pflegende Angehörige im Februar/ März 2018

Wissen, Information und Austausch kann im Umgang mit schwierigen und herausfordernden Situationen im Pflege- und Betreuungsalltag helfen. Deswegen bietet die Servicestelle für Pflegende Angehörige im Februar/ März 2018 Veranstaltungen in ganz Oberösterreich zu verschiedenen Themen an. Vielleicht ist etwas für Sie dabei?

P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
17.02.2018 und 31.3.2018, Rohrbach
Für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

  • vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
  • zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
  • geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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Rechtliche Hilfestellung für pflegende Angehörige
26. Februar 2018 19:15 Uhr, Altenheim Hartkirchen
Eine Veranstaltung für pflegende Angehörige und Interessierte.

Spätestens bei Eintritt von Pflegesituationen werden wir unweigerlich mit vielen Fragen konfrontiert. An diesem Abend informiert Juristin Mag.a Angela Senzenberger über Möglichkeiten für Vertretungsbefugnis, Vorsorgevollmacht, Sachwalterschaft, Testament, Pflegekarenz, Pflegeteilzeit sowie Familienhospizkarenz.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
28.2.2018 und 14.3.2018, Steyr
Für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

• vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
• zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
• geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
1.3, 7.3 und 21.3 2018, Linz
Für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

  • vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
  • zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
  • geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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Rechtliche Hilfestellung für pflegende Angehörige
15.3. 2018 2018, 14.00, Schwanenstadt
Eine Veranstaltung für pflegende Angehörige und Interessierte.

An diesem Nachmittag informiert Juristin Mag.a Angela Senzenberger

  • zu rechtlichen Fragen, die sich stellen, wenn man selbst oder ein/e Angehörige/r pflegebedürftig wird (z.B. Vorsorgevollmacht, Testament, Sachwalterschaft).
  • über Kosten bei einer Heimunterbringung –Pflegeregress.
  • über Förderungsmöglichkeiten und das Angebot der 24-Stunden-Betreuung.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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Weitere Informationen zu Vorträgen, Seminaren und Treffpunkten finden Sie hier:

                                                   Veranstaltungen 2018

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Die MitarbeiterInnen der Servicestelle Pflegende Angehörige freuen sich auf Sie!

Sie sind pflegender Angehöriger und haben sich im rechtlichen Dschungel verlaufen?

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Eine betreuende und pflegende Angehörige erzählt von ihrer Erfahrung mit einer Beantragung einer Sachwalterschaft vor Gericht.

Heute war sehr spannend, um 9:15 war Gerichtstermin für die Besachwaltung. Offenbar hatte nicht nur ich etwas Bauchweh, wir waren schon fertig zum Gehen, da musste Walter noch einmal umgezogen werden. Vor Gericht war alles in 15 Min. abgehandelt. Eine junge Richterin sprudelte den Pflichttext herunter, fragte den Walter, ob er einverstanden sei, dass ich seine Sachen verwalte. Er war es, und das war es. Diese Endgültigkeit hat mich sehr betroffen und traurig gemacht. Anschließend habe ich ihn ins Tageszentrum gebracht. Das Personal dort ist so was von kompetent und gut geschult. Gespräche mit ihnen tun immer gut.

Sie kennen das sicher auch, dass neben dem Alltag der zu bewältigen ist, noch rechtliche und finanzielle  Fragen und Hürden hinzukommen, die belasten.

Der Vortrag „Rechtliche Hilfestellung für pflegende Angehörige“ soll ihnen auf dem Pfad des rechtlichen Dschungels helfen.

  • Wer soll einmal Entscheidungen für mich treffen, wenn ich es aufgrund einer Erkrankung nicht mehr kann?
  • Was muss ich beim Aufsetzen eines Testaments beachten?
  • Darf ich medizinische Entscheidungen für meine/n Angehörige/n treffen?
  • Darf ich Anschaffungen anstelle von ihm/ihr tätigen?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, um Beruf und Pflege zu vereinbaren – oder um vorübergehend aus meinem Beruf auszusteigen?

Spätestens bei Eintritt von Pflegesituationen werden wir unweigerlich mit solchen und ähnlichen Fragen konfrontiert. In diesem Vortrag informiert Juristin Mag.a Angela Senzenberger über Möglichkeiten für Vertretungsbefugnis, Vorsorgevollmacht, Sachwalterschaft, Testament, Pflegekarenz, Pflegeteilzeit sowie Familienhospizkarenz.

 

Termine zum Vortrag:

26.2. 2018 19:15, Altenheim Hartkirchen

15.3. 2018, 17:00 Pfarrzentrum St. Michael, Kirchenplatz 1, 4690 Schwanenstadt

 

Servicestelle Pflegende Angehörige
Bethlehemstraße 56-58
Tel.: 067687762440
pflegende.angehörige@caritas-linz.at
http://www.pflegende-angehoerige.or.at

 

Pflegender Angehöriger und berufstätig? Wie geht es weiter?

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Sie sind pflegender Angehöriger und berufstätig. Diese Doppelbelastung von Beruf und Pflege stellt eine große Herausforderung dar. Informieren Sie sich über mögliche Unterstützungen unter

https://www.pflegeinfo-ooe.at/finanzielles-und-rechtliches/beruf-und-pflege

 

 

Pflegegeld (Teil IV): Wie erstelle ich eine Vollmacht?

Im Rahmen unserer Reihe zum Thema Pflegeld (Pflegegeld (Teil I): „Ab wann kann man Pflegegeld beanspruchen?“/ Pflegegeld (Teil II):“Das Begutachtungsverfahren und damit verbundene Irrtümer“) wurde beim Beitrag „Was tun, wenn das Pflegeld zu niedrig ist“ ( siehe hier) darauf verwiesen, dass man sich eine Vollmacht des pflegebedürftigen Menschen ausstellen lassen kann.clause-192561_1280

Heute möchte ich Ihnen kurz erzählen, was eine Vollmacht ist und wie man diese korrekt erstellt:

Was ist eine Vollmacht:

eine Vollmacht kann von noch geschäftsfähigen Personen ausgestellt werden, um sich von einer anderen Person in bestimmten Belangen vertreten zu lassen.  Vertreter können juristische Personen oder natürliche, volljährige Personen sein.

Eine Vollmacht kann in verschiedenem Umfang erteilt werden:

  • Nur zum Abschluss eines ganz konkreten Geschäftes: Einzelvollmacht
  • Zum Abschluss von bestimmten Arten von Geschäften: Gattungsvollmacht
  • Zum Abschluss aller Geschäfte: Generalvollmacht

Es ist ratsam, keine Generalvollmacht auszustellen, sondern die genaue Bezeichnung der Befugnisse der Bevollmächtigten/des Bevollmächtigten in der Vollmacht anzugeben. Das Ausmaß der Vertretungsbefugnis richtet sich nach dem in der Vollmacht beschriebenen Umfang.

Wie erstellt man eine Vollmacht:

Mindestinhalt dieser ist:

Vollmacht erteilt von:

Name, Geburtsdatum inkl. Sozialversicherungsnummer, Anschrift der pflegebedürftigen Person

an

Name, Geburtsdatum, SVR Nr., Anschrift der Bevollmächtigten

Ein Absatz welche Vollmacht erteilt wird (Ich erteile………….die Vollmacht, mich in sämtlichen sozialrechtlichen Angelegenheiten, einschließlich in gerichtlichen Verfahren zu vertreten/ ODER: Abholung der Wahlkarte für die Nationalratswahl am…./ODER:…)

Ort, Datum und Unterschrift des Vollmachtgebers

 

Dauer einer Vollmacht:

Grundsätzlich endet eine Vollmacht

-auf alle Fälle mit dem Tod des Antragsstellers

-auf Widerruf des Antragsstellers

-sobald der Zweck der Vollmacht erreicht wurde

 

Wo ist keine Vollmacht möglich?

-Strafregisterbescheinigung

-Reisepass

-Heirat

Text: Angela Senzenberger (sie arbeitet und studiert an der juridischen Fakultät Salzburg)

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Servicestelle für pflegende Angehörige:
Tel. 0676 8776-2440 oder per Mail pflegende.angehoerige@caritas-linz.at

 

 

 

Veranstaltungen für betreuende und pflegende Angehörige MAI und JUNI 2017

Wissen, Information und Austausch kann im Umgang mit schwierigen und herausfordernden Situationen im Pflege- und Betreuungsalltag helfen. Deswegen bietet die Servicestelle für Pflegende Angehörige im MAI und JUNI 2017 Veranstaltungen in ganz Oberösterreich zu verschiedenen Themen an. Vielleicht ist etwas für Sie dabei?

Vortrag „Recht haben, Recht bekommen, Recht behalten“
23.05.2017, Helfenberg

An diesem Abend informiert Juristin Mag.a Angela Senzenberger kostenfrei über Möglichkeiten für Vertretungsbefugnis, Vorsorgevollmacht, Sachwalterschaft, Testament, Pflegekarenz, Pflegeteilzeit sowie Familienhospizkarenz.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
12.06.- 03.07.2017, Linz
Für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

• vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
• zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
• geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben.

–>nähere Informationen zur Veranstaltung

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Beachten Sie auch einen Rückblick auf unseren Auftritt auf der „Messe 50+“in Ried. Zum Nachlesen:  –> Rückblick Messe 50+

DSC_1477Weitere Informationen zu Vorträgen, Seminaren und Treffpunkten im Frühjahr 2017 finden Sie hier:

Veranstaltungen Frühjahr 2017

Die MitarbeiterInnen der Servicestelle Pflegende Angehörige freuen sich auf Sie!

Pflegegeld (Teil III):“Was tun, wenn die Einstufung des Pflegegeldes zu niedrig ist“

In unserer Reihe zum Thema“Pflegegeld“ haben wir uns einerseits schon mit der Beantragung des Pflegegelds (zum Nachlesen siehe Pflegegeld Teil I) andererseits auch mit dem Begutachtungsverfahren im Speziellen  (zum Nachlesen siehe Pflegegeld Teil II)  beschäftigt.

Heute widmen wir uns der Frage, „was getan werden kann, wenn die Einstufung Pflegegeldes zu niedrig angesetzt wurde“.

Schwierigkeiten bei der Begutachtung ergeben sich unter anderem aufgrund der clause-192561_1280Tagesverfassung der betroffenen Person. Viele pflegebedürftige Menschen bemühen sich bei der Begutachtung soviel wie möglich selbst zu können, was natürlich mit dem Eingestehen der eigenen Bedürftigkeit im Zusammenhang steht und nachvollziehbar ist. Auch kommt eine zu niedrige Einstufung eher bei den Pflegestufen 1-3 vor, hier vor allem bei Personen mit Demenz oder psychosomatischen Erkrankungen.

Was kann man in diesem Falle tun?

Die Einstufung des Pflegegeldes ergeht in Form eines Bescheids. Gegen diesen Bescheid kann man INNERHALB von 3 MONATEN Klage einbringen.

Wo kann man Klage einbringen?

  • beim Arbeits- und Sozialgericht Wien
  • beim Landesgericht als Arbeits- und Sozialgericht
  • beim Bezirksgericht des zuständigen Gerichtsortes
  • oder direkt bei dem zuständigen Sozialversicherungsträger.

Im Speziellen wird in diesem Beitrag die Einbringung bei Gericht behandelt, da dieser Weg der Einfachste ist.

Wer kann Klage einbringen?

Die betroffene Person auf deren Namen der Bescheid ausgestellt ist. Das sind zum Großteil die pflegebedürftigen Personen selbst, wenn keine Sachwalterschaft oder Vollmacht vorliegt. Ist die pflegebedürftige Person noch in der Lage zu unterschreiben, dann kann man leicht selbst eine Vollmacht anfertigen (siehe dazu mehr in einem extra Beitrag)

Wie bringe ich Klage ein?

Sie rufen beim Gericht des jeweiligen Bezirkes an und sagen, dass sie Klage gegen eine Pflegegeldbescheid einbringen wollen. In den häufigsten Fällen werden Sie dann für den Amtstag (= kann jeder zu Gericht gehen, um Auskunft zu erhalten) bei dem/der zuständigen Richter/in vorgemerkt.

Am Amtstag nehmen Sie dann den Bescheid, die Vollmacht und ihre Zeitdokumentation mit. Der/die Richter/in wird ihnen einige Fragen stellen und gibt Ihnen auch Informationen, ob eine Klage erfolgreich sein wird. Dann erstellt der/die Richter/in die Klage aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts (z.B: es wurden nur wenige Stunden für die Körperpflege vergeben und der Bedarf ist wesentlich höher). Sie müssen die Klage nur noch unterschreiben. Meist dauert dieser Ablauf zwischen 30 – 60 Minuten.

Nach Einbringung der Klage wird der Sozialversicherungsträger eine Stellungnahme an das Gericht abgeben, die Sie ebenfalls zugesendet bekommen. Nur nicht verunsichern lassen und ruhig bleiben, Sie müssen überhaupt nichts tun.

Kosten bzw. Vertretung durch Anwalt?

Dieses Verfahren 1. Instanz kostet den betroffenen Personen nichts. Die entstehenden Kosten muss der jeweilige Sozialversicherungsträger bezahlen. Auch für die Kosten über das erneute medizinische Gutachten, dass durch einen gerichtlich beeideten Arzt gemacht wird, muss der Sozialversicherungsträger bezahlen.

Die erneute Begutachtung

Vom Gericht wird ein unabhängiger Sachverständiger, auch ein/e Arzt/Ärztin beauftragt der/die, die pflegebedürftige Person nochmals begutachtet. Sie bekommen ein Verständigungsschreiben wann diese/r kommen wird.

Das Gutachten wird dem Gericht und Ihnen zugesendet und eine Verhandlung wird anberaumt. Sie bekommen ein Schreiben vom Gericht wann und in welchem Verhandlungssaal diese stattfindet.

Die Verhandlung 1. Instanz

Sie brauchen keinen Anwalt und können dort selbst hingehen. Sie werden aufgerufen, wann Sie dran sind. Wenn aus dem Gutachten des unabhängigen Sachverständigen eindeutig eine höhere Pflegestufe hervorgeht, wird die Verhandlung in kürzester Zeit geschlossen werden (zwischen 5-10 Minuten) und Ihnen wird mit Einbringung der Klage eine höhere Pflegestufe zugesprochen. Das Gericht entscheidet mit einem Urteil.

Es gibt dann immer noch die Möglichkeit vor das Oberlandesgericht zu gehen, falls Sie mit dem Urteil der 1. Instanz nicht zufrieden sind. Entscheidet das Oberlandesgericht auch nicht zufriedenstellend, gibt es als letzte Instanz die Möglichkeit der Revision beim Obersten Gerichtshof. Unterschied zum Verfahren in 1. Instanz ist, dass Vertretungspflicht besteht.

Text: Angela Senzenberger (sie arbeitet und studiert an der juridischen Fakultät Salzburg)

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Servicestelle für pflegende Angehörige:
Tel. 0676 8776-2440 oder per Mail pflegende.angehoerige@caritas-linz.at

Experteninterview: „Hilfe für pflegende Angehörige“

Etwa 80 Prozent aller Pflegebedürftigen werden in Österreich zuhause von ihren Angehörigen gepflegt. Die Pflege übernehmen hauptsächlich Frauen70% der pflegenden Angehörigen sind überfordert und leiden unter körperlicher und psychischer Belastung (Quelle: ÖBIG, 2005) .

Trotz hoher Bedeutsamkeit wird das Thema „Überforderung von pflegenden Angehörigen“ medial meist nur dann aufgegriffen, wenn es zu Gewaltsituationen in der Pflege kommt, wie aktuell in einem Fall aus Perchtoldsdorf. Derartige Schicksale sind -statistisch gesehen-jedoch die absolute Ausnahme, großteils wird sehr liebevolle Pflege und Unterstützung geleistet!

Nichtsdestotrotz entstehen Überforderungs- und Belastungsgefühle manchmal schon sehr früh im Betreuungsprozess und verändern sich aufgrund der veränderten Betreuungs- und Pflegebedingungen immer wieder.                                                                      Deswegen ist es umso wichtiger, als pflegende/r Angehörige/r rechtzeitig um mögliche Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten zur eigenen Entlastung zu wissen:

Frau Mag. Marte-Huainnig, Leiterin des Referates für Sozialpolitik und Grundlagen in der Caritas Österreich spricht in einem Interview in der ORF-Sendung „heute mittag“ (09.01.2017) über bürokratische Hürden in der Pflege, aktuelle Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven in der Unterstützung von pflegenden Angehörigen.

Experteninterview_Hilfe für pflegende Angehörige_heute mittag

Für eine Woche ist der Beitrag abrufbar.

Sie sind betreuender oder pflegender Angehöriger?

Wir helfen Ihnen gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch wenn
– es durch die Pflege zu familiären Konflikten kommt,
– die Beziehung zum gepflegten Angehörigen angespannt ist,
– alles ausweglos scheint,
– Sie sich ausgebrannt fühlen.

Unsere Beratungen sind kostenlos. Freiwillige Spenden erbeten.
Wir bitten Sie um telefonische Terminvereinbarung mit einem unserer BeraterInnen.

Nähere Informationen unter: www.pflegende-angehoerige.or.at

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