Rechtliche Änderungen für pflegende Angehörige

questions-1014060_1920Wenn eine Pflegesituation eintritt oder man mittendrin ist,  steht man oft vor einem Haufen mit vielen Fragen. Hier finden Sie die neuesten bundesweit rechtlichen Änderungen für pflegende Angehörige.

Folgende Neuerungen finden Sie unter Wissenswertes:

  • Erhöhung Fördersumme für Pflegehilfsmittel und Wohnraumadaptierung
  • und die neue Novelle des Patientenverfügungsgesetzes

https://www.caritas-linz.at/hilfe-angebote/service-fuer-pflegende-angehoerige/wissenswertes-und-tipps/

Pflegegeld-Antrag – Wie gehe ich Schritt für Schritt vor?

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Sie stehen vor einem Berg mit vielen Fragezeichen? Wenn eine Pflegesituation eintritt, sind Sie plötzlich mit vielen Fragen konfrontiert. Ein wichtiger  Teil davon ist das Pflegegeld als finanzielle Unterstützung:

  • Wer kann eigentlich einen Pflegegeldantrag stellen und 
  • wo stelle ich einen Antrag?
  • Was mache ich, wenn ich mit der Einstufung nicht zufrieden bin?

Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier:

https://www.pflegeinfo-ooe.at/news/pflegegeld-beantragen-wie-geht-das

 

Sie suchen Informationen zum Thema Pflege und Betreuung? Und das möglichst auf einen Blick?

pflegeinfo

Die Informationsplattform www.pflegeinfo-ooe.at bietet pflegebedürftigen älteren Menschen sowie ihren Angehörigen ein rasches und einfaches Auffinden der für sie relevanten Informationen und Angebote.

Informieren Sie sich zu Unterstützungsleistungen, Angeboten und finanziellen Fördermöglichkeiten.

Veranstaltungen für pflegende Angehörige im Februar/ März 2018

Wissen, Information und Austausch kann im Umgang mit schwierigen und herausfordernden Situationen im Pflege- und Betreuungsalltag helfen. Deswegen bietet die Servicestelle für Pflegende Angehörige im Februar/ März 2018 Veranstaltungen in ganz Oberösterreich zu verschiedenen Themen an. Vielleicht ist etwas für Sie dabei?

P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
17.02.2018 und 31.3.2018, Rohrbach
Für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

  • vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
  • zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
  • geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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Rechtliche Hilfestellung für pflegende Angehörige
26. Februar 2018 19:15 Uhr, Altenheim Hartkirchen
Eine Veranstaltung für pflegende Angehörige und Interessierte.

Spätestens bei Eintritt von Pflegesituationen werden wir unweigerlich mit vielen Fragen konfrontiert. An diesem Abend informiert Juristin Mag.a Angela Senzenberger über Möglichkeiten für Vertretungsbefugnis, Vorsorgevollmacht, Sachwalterschaft, Testament, Pflegekarenz, Pflegeteilzeit sowie Familienhospizkarenz.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
28.2.2018 und 14.3.2018, Steyr
Für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

• vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
• zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
• geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
1.3, 7.3 und 21.3 2018, Linz
Für Angehörige von Menschen mit Demenz.
Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

  • vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
  • zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
  • geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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Rechtliche Hilfestellung für pflegende Angehörige
15.3. 2018 2018, 14.00, Schwanenstadt
Eine Veranstaltung für pflegende Angehörige und Interessierte.

An diesem Nachmittag informiert Juristin Mag.a Angela Senzenberger

  • zu rechtlichen Fragen, die sich stellen, wenn man selbst oder ein/e Angehörige/r pflegebedürftig wird (z.B. Vorsorgevollmacht, Testament, Sachwalterschaft).
  • über Kosten bei einer Heimunterbringung –Pflegeregress.
  • über Förderungsmöglichkeiten und das Angebot der 24-Stunden-Betreuung.

–> nähere Informationen zur Veranstaltung

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Weitere Informationen zu Vorträgen, Seminaren und Treffpunkten finden Sie hier:

                                                   Veranstaltungen 2018

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Die MitarbeiterInnen der Servicestelle Pflegende Angehörige freuen sich auf Sie!

Sie sind pflegender Angehöriger und haben sich im rechtlichen Dschungel verlaufen?

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Eine betreuende und pflegende Angehörige erzählt von ihrer Erfahrung mit einer Beantragung einer Sachwalterschaft vor Gericht.

Heute war sehr spannend, um 9:15 war Gerichtstermin für die Besachwaltung. Offenbar hatte nicht nur ich etwas Bauchweh, wir waren schon fertig zum Gehen, da musste Walter noch einmal umgezogen werden. Vor Gericht war alles in 15 Min. abgehandelt. Eine junge Richterin sprudelte den Pflichttext herunter, fragte den Walter, ob er einverstanden sei, dass ich seine Sachen verwalte. Er war es, und das war es. Diese Endgültigkeit hat mich sehr betroffen und traurig gemacht. Anschließend habe ich ihn ins Tageszentrum gebracht. Das Personal dort ist so was von kompetent und gut geschult. Gespräche mit ihnen tun immer gut.

Sie kennen das sicher auch, dass neben dem Alltag der zu bewältigen ist, noch rechtliche und finanzielle  Fragen und Hürden hinzukommen, die belasten.

Der Vortrag „Rechtliche Hilfestellung für pflegende Angehörige“ soll ihnen auf dem Pfad des rechtlichen Dschungels helfen.

  • Wer soll einmal Entscheidungen für mich treffen, wenn ich es aufgrund einer Erkrankung nicht mehr kann?
  • Was muss ich beim Aufsetzen eines Testaments beachten?
  • Darf ich medizinische Entscheidungen für meine/n Angehörige/n treffen?
  • Darf ich Anschaffungen anstelle von ihm/ihr tätigen?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, um Beruf und Pflege zu vereinbaren – oder um vorübergehend aus meinem Beruf auszusteigen?

Spätestens bei Eintritt von Pflegesituationen werden wir unweigerlich mit solchen und ähnlichen Fragen konfrontiert. In diesem Vortrag informiert Juristin Mag.a Angela Senzenberger über Möglichkeiten für Vertretungsbefugnis, Vorsorgevollmacht, Sachwalterschaft, Testament, Pflegekarenz, Pflegeteilzeit sowie Familienhospizkarenz.

 

Termine zum Vortrag:

26.2. 2018 19:15, Altenheim Hartkirchen

15.3. 2018, 17:00 Pfarrzentrum St. Michael, Kirchenplatz 1, 4690 Schwanenstadt

 

Servicestelle Pflegende Angehörige
Bethlehemstraße 56-58
Tel.: 067687762440
pflegende.angehörige@caritas-linz.at
http://www.pflegende-angehoerige.or.at

 

Pflegender Angehöriger und berufstätig? Wie geht es weiter?

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Sie sind pflegender Angehöriger und berufstätig. Diese Doppelbelastung von Beruf und Pflege stellt eine große Herausforderung dar. Informieren Sie sich über mögliche Unterstützungen unter

https://www.pflegeinfo-ooe.at/finanzielles-und-rechtliches/beruf-und-pflege

 

 

Pflegegeld (Teil IV): Wie erstelle ich eine Vollmacht?

Im Rahmen unserer Reihe zum Thema Pflegeld (Pflegegeld (Teil I): „Ab wann kann man Pflegegeld beanspruchen?“/ Pflegegeld (Teil II):“Das Begutachtungsverfahren und damit verbundene Irrtümer“) wurde beim Beitrag „Was tun, wenn das Pflegeld zu niedrig ist“ ( siehe hier) darauf verwiesen, dass man sich eine Vollmacht des pflegebedürftigen Menschen ausstellen lassen kann.clause-192561_1280

Heute möchte ich Ihnen kurz erzählen, was eine Vollmacht ist und wie man diese korrekt erstellt:

Was ist eine Vollmacht:

eine Vollmacht kann von noch geschäftsfähigen Personen ausgestellt werden, um sich von einer anderen Person in bestimmten Belangen vertreten zu lassen.  Vertreter können juristische Personen oder natürliche, volljährige Personen sein.

Eine Vollmacht kann in verschiedenem Umfang erteilt werden:

  • Nur zum Abschluss eines ganz konkreten Geschäftes: Einzelvollmacht
  • Zum Abschluss von bestimmten Arten von Geschäften: Gattungsvollmacht
  • Zum Abschluss aller Geschäfte: Generalvollmacht

Es ist ratsam, keine Generalvollmacht auszustellen, sondern die genaue Bezeichnung der Befugnisse der Bevollmächtigten/des Bevollmächtigten in der Vollmacht anzugeben. Das Ausmaß der Vertretungsbefugnis richtet sich nach dem in der Vollmacht beschriebenen Umfang.

Wie erstellt man eine Vollmacht:

Mindestinhalt dieser ist:

Vollmacht erteilt von:

Name, Geburtsdatum inkl. Sozialversicherungsnummer, Anschrift der pflegebedürftigen Person

an

Name, Geburtsdatum, SVR Nr., Anschrift der Bevollmächtigten

Ein Absatz welche Vollmacht erteilt wird (Ich erteile………….die Vollmacht, mich in sämtlichen sozialrechtlichen Angelegenheiten, einschließlich in gerichtlichen Verfahren zu vertreten/ ODER: Abholung der Wahlkarte für die Nationalratswahl am…./ODER:…)

Ort, Datum und Unterschrift des Vollmachtgebers

 

Dauer einer Vollmacht:

Grundsätzlich endet eine Vollmacht

-auf alle Fälle mit dem Tod des Antragsstellers

-auf Widerruf des Antragsstellers

-sobald der Zweck der Vollmacht erreicht wurde

 

Wo ist keine Vollmacht möglich?

-Strafregisterbescheinigung

-Reisepass

-Heirat

Text: Angela Senzenberger (sie arbeitet und studiert an der juridischen Fakultät Salzburg)

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Servicestelle für pflegende Angehörige:
Tel. 0676 8776-2440 oder per Mail pflegende.angehoerige@caritas-linz.at