Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit´ren ……! Den Spruch kenne ich! Gemeinsam rätseln, lachen und erinnern.

Hat man etwas nicht selbst erfunden, dann schmückt man sich mit fremden ….

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ….

Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit´ren…..

Säge nicht an dem Ast, auf dem …

Alle guten Geister loben ihren …

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Ich möchte Ihnen heute zwei Spiele vorstellen zum gemeinsamen Rätseln, Geschichten austauschen und in Kontakt kommen. Beide Spiele sind im Ernst Reinhardt Verlag erschienen und von Stefan Gutensohn und Antje Siebert-Görlitz entwickelt worden.

„Den Spruch kenne ich!“ ist ein Frage-Antwort-Spiel mit 120 Sprüchen aus Märchen, Poesiealben und Redensarten. Die Spruchkarten können für Gruppen oder für Einzelgespräche in der Biografiearbeit verwendet werden. Das Spiel ist in zwei Schwierigkeitsstufen eingeteilt und eignet sich für Menschen mit leichter Demenz. Sprichwörter sind in unserem Langzeitgedächtnis gespeichert und können daher bei Demenz oft noch lange abgerufen werden. Mithilfe der Sprüche könne Erinnerungen, Erlebnisse und Geschichten aus der Kindheit angeregt werden und laden zum darüber sprechen ein. Ich finde es gut, dass die Karten stabil, wasserabweisend und relativ groß geschrieben sind. Das Spiel ist eine gute Möglichkeit für eine abwechslungsreiche Begleitung von demenziel veränderten Menschen. Jedoch denke ich, dass auch fittere Senioren Freude und Spaß daran haben werden. Mir hat es auf alle Fälle Spaß gemacht mit meiner Oma zu spielen.

„Das wussten schon Oma und Opa!“ ist ebenfalls ein Erinnerungsspiel mit 120 Sprüchen rund um Heim und Handwerk. Manche Karten sind so klar wie Kloßbrühe und bei anderen Sprüchen heißt es abwarten und Tee trinken bis eine Antwort kommt. Das gemeinsame vervollständigen macht Spaß und bringt viel Wissen und Kompetenzen zu tage, welche verschüttet schienen. Die Spielkarten sind in leicht und schwieriger eingeteilt und können daher gut und passend ausgewählt werden. Ich habe das Spiel mit meiner Großmutter, die an Demenz erkrank ist, gespielt und es hat mir genauso wie ihr Spaß gemacht und sie erzählte mir, angeregt von den Redewendungen, ganz neue Geschichten aus ihrer Kindheit.

…Federn!

…im ganzen Land!

…Stunden nur!

…du sitzt!

…Meister!

Maßstab der Liebe

baby-2416718_1920Maßstab der Liebe

vor Gott zählt nicht
was du kannst
was du machst
was du leistest
was du hast
wer und was du bist,

sondern, ob du der Mensch bist,
als den dich Gott
erdacht und geschaffen hat

bei Gott kommt es auf die kleinen
aber wesentlichen Dinge des Lebens an
da zählt jeder kleine Schritt des Friedens, den du setzt
jede Tat der Liebe, und sei sie noch so klein
jedes Lächeln, mit dem du deinen Nächsten erfreust
jedes herzliche Wort, das du für andere übrig hast
die Zeit, die du mit deinem Nächsten weinst
jeder Augenblick der Freude, den du teilst

es gelten nicht die Maßstäbe
mit denen die Welt misst
sondern es geht um Hingabe und Achtsamkeit
Barmherzigkeit und Gerechtigkeit
Denn Gottes Maßstab ist die Liebe

(v. Christine Gruber-Reichinger)

Erfahrungsbericht: Was hat mir die Pflege gebracht, wenn ich zurückschaue?

Vielen Dank an unsere ehrenamtliche Blogschreiberin Annemarie für diese persönlichen Zeilen.glass-3141865_1920Dass ich viel Zeit mit meiner kranken Schwester verbracht habe, war manchmal sehr anstrengend, körperlich und psychisch.

Aber wenn ich zurückschaue, möchte ich keine Minute missen.

Es waren schöne Gespräche, als es noch möglich war, und viele Ausfahrten mit dem Rollstuhl. Aber auch die Körperpflege, sie einzucremen, ihr die Haare zu richten, hat nicht nur ihr, sondern auch mir gut getan.

Es macht mich sehr zufrieden und es ist ein Glücksgefühl da, wenn ich mir die Gegebenheiten herhole.

Auch ist mein Blickwinkel weiter geworden.

Was ist wichtig im Leben, es hat sich da etwas verändert, und dafür bin ich sehr dankbar.

 

Von der Sachwalterschaft zum neuen Erwachsenenschutzgesetzt

law-4292803_1920Vor knapp einem Jahr trat das 2. Erwachsenenschutzgesetz in Österreich in Kraft (1.7.2018). Dieses stellt betroffenen Menschen in den Mittelpunkt, um Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit möglichst lange und umfassend zu erhalten.

Als pflegende/r Angehörige/r können Sie von dem neuen Gesetzt betroffen sein, wenn ihr Angehöriger, den sie betreuen, z.b. demenziell erkrankt ist und immer mehr Hilfe bei z.b medizinischen oder finanziellen Belangen benötigt oder z.b. die Pflege zu Hause nicht mehr möglich ist und ihr Angehöriger in kein Pflegeheim möchte.

Bei einer Demenzerkrankung ist es anzuraten, wenn möglich, rasch einen Vertreter zu bestimmen, da der Betroffene noch selbst mitentscheiden kann, von wem und wie er gerne vertreten werden möchte. Dies kann Klarheit und Sicherheit für beide Seiten bringen.

Auch ohne Vorerkrankungen ist es für uns alle sinnvoll und empfohlen eine Vorsorgevollmacht zu erstellen und einen Vertreter zu bestimmen. Falls der Fall eintritt und ich nicht mehr selbst handeln kann, habe ich im vorhinein festgelegt, wem ich vertraue und wer mich vertreten soll. Es ist auch möglich für unterschiedliche Bereiche (Gesundheit, Finanzen,…) verschiedene Personen auszuwählen.

Das Gesetzt ist auf folgenden 4 Säulen aufgebaut:

  • 1. Vorsorgevollmacht (bereits bestehende Alternative)
  • 2.  gewählte Erwachsenenvertretung (neu)
  • 3. gesetzliche Erwachsenenvertretung (ausgebaut)
  • 4. gerichtliche Erwachsenenvertretung (bisherige Sachwalterschaft)

Beim Vertretungsnetzwerk (gibt es in ganz Österreich) können Sie sich ganz konkret für ihren Fall beraten lassen. Rufen Sie an und fragen Sie nach: 01/330 46 00.

Hier finden Sie alle Infos zum Vertretungsnetzwerk und eine umfassende Broschüre zum neuen Gesetzt. Es gibt auch eine leicht verständliche „leichter-lesen Version“:

 

 

 

 

Erholungstage für Pflegende und Gepflegte

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So waren die Erholungstage für Pflegende und Gepflegte im Mai 2019

Das Ankommen ist immer etwas schwer für die Teilnehmerinnen. Der Kopf ist noch bei allem was erledigt werden soll und ob Zuhause auch wirklich alles gut geht. Oder ob der Partner in der Kurzzeitpflege zurecht kommt und sich wohlfühlt. Es dauert ein wenig, denn die Pflegenden sind es nicht gewöhnt, dass sie einmal nur für sich selber Zeit haben.

Schon werden erste Kontakte geknüpft und es beginnt ein reger Austausch. Wie gut es tut, einmal mit Menschen zu sprechen die in ähnlicher Situation leben. Die verstehen, wie mühsam es oft sein kann den geliebten Menschen zu versorgen und für so viele Dinge verantwortlich zu sein.

In diesen Tagen kann man mal von Alltag abschalten, Impulse hören, Informationen sammeln, auf Entdeckungsreise durch den Garten gehen, viel Neues erleben und hat jede Menge Zeit für Austausch, Unterhaltung, Spiel und Spaß.

Auch wenn uns das Wetter Kälte und Regen bringt, so gibt es denn noch genügend Gelegenheit für viel Abwechslung.

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Drei Ehepaare nutzen das Angebot der Kurzzeitpflege im angeschlossenen Seniorenheim. Nur für ein paar Tage die Pflege abgeben, trotzdem ganz nahe sein, das gibt viel Kraft und Energie.

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Die nächsten Erholungstage finden im Herbst in Windischgarsten statt.

2 neue Standorte der Servicestelle pflegende Angehörige in OÖ

Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun psychosoziale Beratungen für pflegende und betreuende Angehörige, zu den 7 bestehenden Standorten, in Ried/ Braunau und in Freistadt anbieten können.

Wir helfen Ihnen gerne wenn
– es durch die Pflege zu familiären Konflikten kommt,
– die Beziehung zum gepflegten Angehörigen angespannt ist,
– alles ausweglos scheint,
– Sie sich ausgebrannt fühlen.

Frau Christine Wally-Biebl hat seit April 2019 die Standortleitung der Servicestelle für
pflegende und betreuende Angehörige in Ried/ Braunau übernommen.
Sie bietet neben der Organisation von Veranstaltungen psychosoziale Beratung und
Treffpunkte für betreuende Angehörige im Franziskushaus Ried und einen Sprechtag in Braunau (Bezirksbauernkammer Braunau) an.

Kontakt:      Riedholzstraße 15a, 4910 Ried im Innkreis; 0676 87762439

https://www.caritas-linz.at/aktuell/news/detailansicht/news/83665-neu-servicestelle-fuer-pflegende-angehoerige-in-ried-und-Braunau/
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Seit Mai gibt es auch eine zweite neue Außenstelle in Freistadt. Frau Nadine Tscholl-Jagersberger hilft Angehörigen, Unterstützung bei der Pflege zu finden und zeigt Wege auf, wie man trotz der herausfordernden Situation die persönlichen Kraftreserven wieder auftanken kann. Dort werden psychosoziale Beratungen, Treffpunkte und Veranstaltungen rund um das Thema pflegende Angehörige angeboten. In der Pfarre Hagenberg wird es regelmäßig einen Sprechtag geben.

Kontakt:       Pfarrgasse 17, 4240 Freistadt; 0676 87762438

https://www.caritas-linz.at/aktuell/news/detailansicht/news/83840-neu-caritas-servicestelle-fuer-pflegende-angehoerige-in-freistadt/

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Licht von Gott

Komm zu uns, du heiliger Geist!Taube
Licht von Gott, das Liebe heißt,
strahl ins Dunkel unsrer Welt!

Ohne dass du in uns webst,
ohne dass du uns belebst,
sind die Herzen tot und leer.

(Aus mit Kranken am Tisch des Herrn)

Hl. Geist, woher kommt das Wort, und was bewirkt er?

Lat.spiritus—Geist, Heb. Ruach- weibl.- Geist
Griech. Pneuma—Luft ,Atem. Lehre vom Hl. Geist- Pneumatologie

Ursprüngl. Wortbedeutung: überraschende heftige Luftbewegung (Wind, Atemstoß)

Auf den Menschen bezogen: Lebenskraft, Gemüt, Wille.

Theol. Bedeutung: göttliche Geisteskraft, Geist Gottes, prophetische Kraft.

Wandel im II. Vatikanum – der Hl. Geist wirkt in allen Gläubigen, er verbindet alle Menschen mit dem Christusereignis.

Der Hl. Geist ist eine Eigenschaft Gottes.

Gegenwart des Geistes Gottes in Schöpfung und Geschichte, wird als unaussprechliche Nähe Gottes im alltäglichen Leben wahrgenommen, als liebende Lebensbegleitung Gottes empfunden.

Hl. Geist ist das sich Verschenken Gottes in Person, die verströmende Liebe Gottes!

Auch wenn der Vergleich vielleicht hinkt, können wir uns den Geist Gottes wie unseren Atem vorstellen, der uns lebendig macht, selbstverständlich da, und gleichzeitig geschenkt ist, oft unbewusst— und manchmal spürbar und doch nicht greifbar.

Ein herzliches Dankeschön an unsere ehrenamtliche Blogschreiberin Annemarie Aichinger für diesen Beitrag!