Impuls für den heutigen Tag #46

Einfach zum Nachdenken…

Der EsEsel_Tscholl-Jagersbergerel, der Vater und der Sohn

Wenn wir ständig versuchen, es anderen recht zu machen, bleiben unsere Wünsche und Bedürfnisse auf der Strecke:

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Gassen. Der Sohn führte und der Vater saß auf dem Esel.

“Der arme kleine Junge”, sagte ein vorbeigehender Mann. „Seine kurzen Beine versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man nur so faul auf dem Esel sitzen, wenn man sieht, dass das Kind sich müde läuft?”

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Es dauerte nicht lange, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: “So eine Unverschämtheit! Sitzt doch der kleine Bengel wie ein König auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenher läuft.” Dies tat nun dem Jungen leid und er bat seinen Vater, sich mit ihm auf den Esel zu setzen.

“Ja, gibt es sowas?”, sagte eine alte Frau. “So eine Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch und der junge und der alte Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus. Der arme Esel!”

Vater und Sohn sahen sich an, stiegen beide vom Esel herunter und gingen neben dem Esel her. Dann begegnete ihnen ein Mann, der sich über sie lustig machte: “Wie kann man bloß so dumm sein? Wofür hat man einen Esel, wenn er einen nicht tragen kann?”

Der Vater gab dem Esel zu trinken und legte dann die Hand auf die Schulter seines Sohnes. “Egal, was wir machen”, sagte er, “es gibt immer jemanden, der damit nicht einverstanden ist. Ab jetzt tun wir das, was wir selber für richtig halten!” Der Sohn nickte zustimmend.

Aus dem Buch „Der Kaufmann und der Papagei“ von Nossrat Peseschkian

 

Impuls von Ute Maria Winkler, Servicestelle Pflegende Angehörige Rohrbach

Foto: Nadine Tscholl-Jagersberger

Impuls für den heutigen Tag #45

Sehnsucht

Immer ist im Herzen Raum für mehr,

für Schöneres, für Größeres.

Das ist des Menschen Größe und Not:

Sehnsucht nach Stille,

nach Freundschaft und Liebe.

Und wo Sehnsucht sich erfüllt,

dort bricht sie noch stärker auf.

Fing nicht auch deine Menschwerdung, Gott, mit dieser Sehnsucht

nach dem Menschen an?

So lass nun unsere Sehnsucht

damit anfangen, Dich zu suchen,

und lass sie damit enden,

Dich gefunden zu haben.

(Nelly Sachs)

Blume rot_Gerti Eilmannsberger

Foto: Gerti Eilmannsberger

Impuls von Helene Kreiner-Hofinger, Servicestelle Pflegende Angehörige Vöcklabruck und Linz

Impuls für den heutigen Tag #44

Blumenstrauß_Kreiner-Hofinger

Mache jeden Tag einen Menschen glücklich!

Selbst – wenn dieser Mensch du selbst bist.

Vor allem – wenn dieser Mensch du selbst bist.

Aus dem Zen Buddhismus

 

 

Impuls von Christine Wally-Biebl. Servicestelle Pflegende Angehörige Braunau und Ried i.I.

Foto: Helene Kreiner-Hofinger

 

Impuls für den heutigen Tag #42

Glas_pixabay

Foto: pixabay

Eine Psychologin schritt während eines Stress-Management Seminars durch den Zuschauerraum. Als sie ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage: „Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?“
Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Wie schwer ist dieses Glas?“ Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein.

Die Psychologin antwortete: „Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss. Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und paralysiert. Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es.“

Sie fuhr fort: „Stress und Sorgen im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser. Denke über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren. Denke über sie etwas länger nach und sie werden anfangen dich zu verletzen. Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst, wirst du dich irgendwann wie paralysiert fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun.“

Es ist wirklich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, den Stress und die Sorgen auch mal Beiseite zu schieben. Tragt sie nicht in den Abend und in die Nacht hinein.

Denkt daran, dass Glas einfach mal abzusetzen!!!

– Verfasser unbekannt –

Impuls von Ute Maria Winkler, Servicestelle Pflegende Angehörige Rohrbach

Impuls für den heutigen Tag #40

Blume-Engel_Kreiner-Hofinger

Begegne dem göttlichen Kind in dir jener Hoffnungskraft die sich in dir entfaltet im Staunen über all deine Wachstumsprozesse die seit deiner Geburt möglich geworden sind.

 Begegne dem göttlichen Kind in dir jener Vertrauenskraft die in dir mehr Raum möchte um dem eigenen Schreien und dem Schreien nach Sinn auf dieser Welt nicht auszuweichen.

Begegne dem göttlichen Kind in dir jener Liebeskraft die dich in Schwingung bringt damit du auch spielerisch an einer zärtlicheren Welt mitgestalten kannst.

 Pierre Stutz: „Unter dem Stern der Hoffnung“

 

 

Foto und Impuls von Helene Kreiner-Hofinger, Servicestelle Pflegende Angehörige Vöcklabruck und Linz

Impuls für den heutigen Tag #39

Liebe kann man nicht erschaffen, sie geschieht einfach. 

(Janos Angeli . karten@janos.de)

Kinder_Bussi_Winkler

Foto: Jasmine Jackson

Impuls von Helene Kreiner-Hofinger, Servicestelle Pflegende Angehörige Vöcklabruck und Linz

Impuls für den heutigen Tag #38

Liebes Leben

Liebes Leben, fang mich ein,

halt mich an die Erde.

Kann doch, was ich bin, nur sein,

wenn ich es auch werde.

 

Gib mir Tränen, gib mir Mut

und von allem mehr.

Mach mich böse, mach mich gut,

nur nie ungefähr.

 

Liebes Leben, abgemacht ?

Darfst mir nicht verfliegen.

Hab´ noch so viel Mitternacht

sprachlos vor mir liegen.

(Konstantin Wecker)

23.5.2020_Blume1_Tscholl-Jagersberger

Foto: Nadine Tscholl-Jagersberger

Impuls von Helene Kreiner-Hofinger, Servicestelle Pflegende Angehörige Vöcklabruck und Linz

Impuls für den heutigen Tag #37

Himmel_Kreiner-Hofinger

Christi Himmelfahrt

Jesu Himmelfahrt wird in der Bibel mit einer beeindruckenden Szene geschildert: 40 Tage lang war Jesus nach der Auferstehung mit seinen Jüngern zusammen, dann „wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen“ (Apg 1,11). Diese Himmelfahrt erklärt, wo Jesus jetzt ist: bei Gott, seinem Vater.

(www.ekd.de)

Foto und Impuls von Helene Kreiner-Hofnger, Servicestelle Pflegende Angehörige Vöcklabruck und Linz