P.A.U.L.A. Kursreihe

DSC_0098Für Angehörige von Menschen mit Demenz
Pflegende Angehörige: Unterstützen – Lernen – Austauschen

Das Vergessen im Alltag betrifft die ganze Familie.
Kursreihe für Angehörige von Personen, die von Demenz betroffen sind.

Kennen Sie das?
Sie bemerken an einem Familienmitglied: Er/Sie kommt mit dem Alltag nicht mehr zurecht. Es werden Namen, Vereinbarungen, alltägliche Dinge vergessen. Vielleicht gibt es zudem Schuldzuweisungen.

Als Angehörige/r stehen Sie vor dem Konflikt, ob Sie auf diese Schwächen hinweisen oder ob Sie es besser bleiben lassen sollen.

Sie merken: Mein Vater, meine Mutter, mein/e PartnerIn etc. kapselt sich ab, ist unzugänglich. Was kann der/m Betroffenen zugetraut werden und ab wann
sollte Hilfe beginnen?

Oder: Es ist eine Demenz diagnostiziert: Die Kommunikation mit Vater, Mutter, PartnerIn gestaltet sich zusehends schwieriger, immer öfter kommt es zu Konflikten.
Es fällt schwer, im Verhalten des/r Erkrankten die Person zu erkennen, die man von früher kennt.

Wir bieten Unterstützung
WISSEN HILFT

P.A.U.L.A. bietet 3 Kurstreffen im Abstand von jeweils zwei Wochen mit zwei bzw. drei Stunden. Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

• vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
• zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
• geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Die Zeit zwischen den Kurstreffen bietet die Möglichkeit, Gelerntes und Erfahrenes zu erproben. Die Erfahrungen werden beim folgenden Treffen besprochen, Inhalte können vertieft und Fragen neu gestellt werden.

Termine:
24. Juli 2014, 15.00 – 17.00 Uhr
07. August 2014, 15.00 – 18.00 Uhr
21. August 2014, 15.00 – 17.00 Uhr

Ort: Seniorenwohnhaus Karl Borromäus
Bethlehemstraße 56-58, 4020 Linz

Kursgebühr:
€ 45,-

Information und Anmeldung:
Caritas für Betreuung und Pflege
Servicestelle Pflegende Angehörige
Bethlehemstraße 56-58
4020 Linz
Tel.: 0676/87 76 24 42
sophia.palkoska@caritas-linz.at

Ein Abend zum Thema Demenz / oder „i kenn mi nimma aus“

Demenz ist zu einem Schlagwort geworden – was verbirgt sich dahinter an Sorge, Unsicherheit und Fragen?

  • Was heißt: Demenz?
  • Gibt es erste Anzeichen?
  • Ist „Vergesslich-Sein“ schon Demenz?
  • Wie ändert sich die Lebenswelt der Menschen, die von Vergesslichkeit betroffen sind?
  • Wie ist es möglich die Kommunikation wertschätzend zu gestalten?
  • Wie kann ich als Betreuende/r bzw. pflegende/r Angehörige/r Verständnis zeigen und was kann ich im Umgang tun, damit das gemeinsame Leben gut gelingt?

Neben einem Referat zu diesen Themen wird auch noch Zeit für die Fragen der Teilnehmer/innen sein.

Referentin: DGKS Anneliese Umbauer, Validationstrainerin

Termin: Mittwoch, 06. März 2013, 19:00 Uhr
Ort: Pfarre Langholzfeld, Kleiner Pfarrsaal, Kirchengasse 2, 4061 Pasching

Keine Anmeldung erforderlich.
Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Servicestelle für Pflegende Angehörige der Caritas und des KBW Langholzfeld.

Kursreihe zum Thema Demenz – NEUE TERMINE für 2013

BildP.A.U.L.A. Kursreihe zum Thema Demenz für pflegende Angehörige

Kennen Sie das?
Sie bemerken an einem Familienmitglied, dass er/sie mit dem Alltag nicht mehr zurecht kommt.

Oder: Es ist eine Demenz diagnostiziert: Die Kommunikation mit Vater, Mutter, PartnerIn gestaltet sich zusehends schwieriger, immer öfter kommt es zu Konflikten.

Wir bieten Unterstützung
WISSEN HILFT – P.A.U.L.A.  bietet 3 Kurstreffen im Abstand von jeweils 3 Wochen zu zwei bzw. drei Stunden.

Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

  • vermitteln Hintergrundinfos zu Demenz
  • zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Menschen
  • geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

Die nächsten Termine
Vöcklabruck, 15.01.-26.02.2013
Rohrbach, 21.01.-26.02.2013
Linz, 24.01.-07.03.2013
Schlüßlberg, 24.01.-21.02.2013
Bad Hall, 07.02.-21.03.2013

Weitere Termine und Informationen zu P.A.U.L.A. unter: http://www.pflegende-angehoerige.or.at/bildungsangebote/paula-kursreihe-zum-thema-demenz/

Information/Anmeldung:
Caritas für Betreuung und Pflege,
Sophia Palkoska
Tel.: 0676 / 8776 2442
sophia.palkoska@caritas-linz.at

Das Projekt P.A.U.L.A. wird mit Unterstützung des Sozialresorts des Landes OÖ und dem Fonds Gesundes Österreich durchgeführt.

Buchtipp: „Alt sein ist anders“

Alt sein ist anders.
Personzentrierte Betreuung von alten Menschen

Autor: Marlis Pörtner
Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (August 2005)
ISBN/EAN: 978-3-608-94156-2

Auch in der letzten Lebensphase geht es noch um Entwicklung: Entwicklung auf das Lebensende zu. Sinnvolle Betreuung bedeutet, alte Menschen auf diesem persönlichen Entwicklungsweg zu begleiten, sie von ihrem Erleben her zu begreifen und zu unterstützen und ihre innere Realität zu respektieren, auch wenn sie nicht ohne weiteres nachvollziehbar ist. Marlis Pörtner zeigt anhand von Beispielen aus dem Alltag, wie die sich daraus ergebenden Überlegungen in die praktische Arbeit umgesetzt werden können und worauf es ankommt. Die beschriebene Sicht- und Arbeitsweise hilft, die Lebensqualität von alten, verwirrten oder pflegebedürftigen Menschen zu verbessern und die Arbeit der betreuenden Personen befriedigender zu gestalten.

Sie nennt 7 Grundsätze für den Umgang mit alten Menschen:

  • Klarheit schafft Sicherheit und Vertrauen
  • Das Erleben ist der Schlüssel zum Verstehen und Handeln
  • Entscheidend ist nicht was fehlt, sondern was da ist
  • Entwicklung ist ein lebenslanger Prozess
  • Selbstverantwortung hat existentielle Bedeutung
  • Die Person ist mehr als ihr gegenwärtiger Zustand
  • Es gibt nicht nur (m)eine Realität

Marlis Pörtner ist Psychologin und Psychotherapeutin mit eigener Praxis in Zürich, arbeitet auch als Supervisorin in sozialen Organisationen; hat mehrere Bücher veröffentlicht.

„Das Buch ist für Pflegepersonal verfasst. Für mich ist es aber ein Buch, das „Bekanntes und Selbstverständliches“ aus diesem personzentrierten Ansatz beschreibt, damit bekommt man neues Wissen, neue Zusammenhänge und neue Einsichten. Ein sehr empfehlenswertes Buch – auch für uns und für Menschen, die in der Betreuung und Pflege ihrer Angehörigen stehen.“  Sophia Palkoska, Mitarbeiterin der Servicestelle Pflegende Angehörige

Ein weinendes und ein lachendes Auge

Ein weinendes Auge haben die TeilnehmerInnen der 1. Modularen Fortbildung „Führen und Leiten einer Gesprächsgruppe“, weil die Gruppe heuer im Sommer ein Ende fand. Ein Lachendes, weil sie zukünftig gestärkt und um viele Ideen und Tipps reicher ihre wertvolle Arbeit fortsetzen werden.

Ab Mai 2013 können alle interessierten Menschen (auch ohne Gruppenerfahrung) wiederum die Gelegenheit nutzen, neue Seiten an sich kennenzulernen und Dinge zu probieren.

„Führen und Leiten einer Gesprächsgruppe“ regt an, die Arbeit von GruppenleiterInnen zu reflektieren, die eigene Rolle in der Gruppe deutlicher wahrzunehmen und neue Ideen für das Gruppenleben zu erarbeiten.

Statements von TeilnehmerInnen der Modularen Fortbildung 2012:

  • „Die Ausbildung hat mich sehr gestärkt; ich fühle mich ausgestattet mit gutem „Werkzeug“.
  • „Ich bin motiviert und freue mich auf die Umsetzung der vielen Ideen. Die Gruppe habe ich als besonders wertvoll erfahren.“
  • „Es ist immer wieder schön, Menschen kennenzulernen, die ein Stück des Weges mit einem gehen, von denen ich Impulse, Ideen, Verständnis und Freude mitnehmen kann.“

Anmeldeformular zum Download
Folder Modulare Fortbildung 2013 zum Download

Ihre Anmeldung richten Sie bis spätestens 20.03.2013
an die Caritas Servicestelle Pflegende Angehörige,
Bethlehemstraße 56-58, 4020 Linz, Tel: 0676/8776 2440
E-mail: pflegende.angehoerige@caritas-linz.at