„Pflege für die Pflegenden“ auf OÖ Heute

e7a6bf8679Sie sind seit 40 Jahren füreinander da, in guten wie in schlechten Zeiten. Ein Schicksalsschlag stellt das Leben von Familie Stockinger vor 27 Jahren völlig auf den Kopf. Wie sie das Leben seither meistern, zeigt dieser Beitrag (OÖ Heute, 17.02.2015):

http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016/Oberoesterreich-heute/9259902/Pflege-fuer-die-Pflegenden/9262578

Mehr zu den Unterstützungsangeboten der Servicestelle für Pflegende Angehörige finden Sie unter www.pflegende-angehoerige.or.at

Stress lass nach!

DSC_0166 (2)Keine Zeit, es tut mir leid.
So stöhnen viele Menschen, gerade auch die pflegenden Angehörigen, bei ihnen ist die Zeit ausgefüllt und Geduld und Durchatmen immer wieder gefragt.
Johannes Neuhofer schreibt in seinem Buch „Der Johannesweg“, unter anderem über Geduld und Stress. (folgend ein Auszug aus dem Buch „Der Johannesweg“, Amalthea Signum Verlag, Wien, Seiten 44- 47)

„Sind wir im Stress erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, über etwas zu stolpern. Hetze zieht Probleme und Widerstände an. Ungeduld schaukelt sich leicht zu Ärger und Wut hoch und macht, wenn das oft passiert, körperlich krank. [… ]

Wütet Stress über längere Zeit im Organismus, arbeitet nichts mehr so, wie es sein sollte. […] Und auf einmal stehen Depression oder Burnout mit ihren Koffern vor der Tür. Und wo die zwei einziehen brauchst du Geduld, und du nimmst dir was du am wenigsten hast. Zeit. Und du gönnst dir, was du am dringendsten brauchst . Entspannung.
Das ist ein Grundbedürfnis.“

Was hilft um sich best möglich entspannen zu können?
Menschen sprechen unterschiedlich auf die vielfältigen Entspannungsmethoden an. Wenn Sie IHRE Entspannungsmethode gefunden haben und diese regelmäßig anwenden, können Sie nach einiger Zeit die beruhigende Wirkung rasch und überall abrufen. Johannes Neuhofer schreibt in seinem Buch „Der Johannesweg“ über Entspannungsverfahren:

„Wie man sich entspannt, ist dem Körper allerdings gehupft wie gehatscht, […] Je öfter man so ein Entspannungsverfahren übt, desto schneller setzt die Wirkung ein, weil nach ein paar Wochen eine Konditionierung eintritt. […]  Man polt sich sozusagen um und schaltet in den Modus des Gleichmuts.“

MR Dr. Johannes Neuhofer ist ein bekannter Linzer Dermatologe und Initiator des Johannesweges im Mühlviertel.

Das Buch ist wahrlich lesenswert, ein fröhlicher Ratgeber, und wem es möglich ist auch den „Johannesweg“  zu gehen, wird es nicht bereuen, beide sollen betragen zu innerer Einkehr und Zufriedenheit!

Text: Annemarie Aichinger, Ehrenamtliche Mitarbeiterin,
Pensionierte Altenfachbetreuerin und Altenheimseelsorgerin

Vortrag „Burn-Out, Erschöpfung, Depression“

1939742_513182805452954_1662707199661352465_o„Burn-Out, Erschöpfung, Depression“
Wie kann ich mich davor schützen?

Ein Abend für betreuende und pflegende Angehörige sowie für Interessierte

Mag man es nun „Burn-Out“, „Erschöpfung“ oder „depressive Verstimmung“ nennen: Menschen, die sich mehr oder weniger regelmäßig um Angehörige kümmern, sie betreuen und pflegen, kennen das Gefühl nur zu gut, manchmal müde und ausgelaugt zu sein, keine Lust mehr zu haben oder sogar ungewohnt verärgert bis aggressiv auf Anforderungen zu reagieren.

Doch woher kommen diese Gefühle? Wie damit umgehen, was dagegen tun?
Gemeinsam mit der Referentin werden an diesem Abend durch einen kurzen Vortrag und mit viel Zeit für Gespräche Antworten gesucht.

Referentin: Dr.in Dorothea Gallistl-Niel, Arbeitsmedizinerin
Termin: Montag, 2. Juni 2014, 20:00 Uhr
Ort: Mehrzweckraum des Feuerwehrhauses
4782 St. Florian/Inn Nr. 70

Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten!

Information:
Caritas für Betreuung und Pflege
Servicestelle Pflegende Angehörige
Hubert-Leeb-Straße 1, 4710 Grieskirchen

Tel. 0676 / 8776 2441
martin.eilmannsberger@caritas-linz.at

Wir freuen uns auf Sie!