Pfingsten

Pfingsten

Er sendet seinen Geist,
den Geist des Friedens,
den Geist der Vergebung.

Und darin ist Heilung:
Zur Ruhe kommen,
zum inneren Frieden,
die Dinge zu nehmen,
so, wie sie sind,
sich nicht wund zu reiben
an dem, was sich doch nicht
mehr ändern lässt.

Und darin ist Heilung:
Vergebung zu schenken,
das Gute zu sehen.

Und wenn tief im Menschen
Vergebung und Frieden,
dann ist auch die Kraft,
um dort durchzuhalten,
wo Krankheit und Leid
das leben belasten und schwächen.
(Aus „ Mit Kranken am Tisch des Herrn“ v. Alfons Gerhardt)

Pfingstrose

Vom Hl. Geist kommt Durchhaltevermögen, Kraft und Lust zum Guten.
Wer sich auf Christus einlässt, bekommt es mit dem Hl. Geist zu tun.
Das feiern wir Christen und Christinnen zu Pfingsten!

Ein herzliches Dankeschön an unsere ehrenamtliche Blogschreiberin Annemarie Aichinger.

 

NEUJAHRSWÜNSCHE

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Das Team der Servicestelle für pflegende Angehörige wünscht Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes neues Jahr 2017!

Vielleicht finden Sie einen ruhigen Moment, um inne zu halten und das letzte Jahr einmal im Sinne des kurzen Textes gedanklich Revue passieren zu lassen:

NEUJAHRSWÜNSCHE

Wenn das alte Jahr
mit dem zwölften Glockenschlag vergeht,
dann erhebe Dein Glas.

Auf Ziele, die Du nicht erreichtest,
aber aus denen sich neue Chancen formten.

Auf die verlorene Liebe und die gewonnene Freiheit,
die Deinen Geist von seinen Fesseln befreite.

Auf die Wege, die Dich scheinbar in die Irre führten,
aber Dir Erfahrungen schenkten,
die nicht auf ausgetretnen Pfaden liegen.

Auf das Vergangene, dessen Gutes man erst dann erkennt,
wenn man es loslässt, um Platz für Neues zu schaffen.

Mögen 365 neue Tage Dich überraschen,
wie gut sie am Ende doch sind!

(Text von Sabine Bröckel auf http://viabilia.de)

Meditation zum Pfingstfest

flower-1060583_1920Das soll geschehen!
Das ist nachösterliches Leben.
Alles wird dann irgendwie einfach und klar.
Verbunden leben wir dann und zwingen nicht.

Wir lieben und lassen uns lieben,
nehmen, geben und teilen,
verwirklichen, was in unserer Kraft steht,
erwarten das andere gelassen
und knüpfen am Netz der Verbundenheit, das uns trägt.

Wir Hilflosen helfen.
Wir Stummen finden eine Sprache.
Wir Blinden sehen den Himmel offen.
Uns Ängstliche erfasst Mut.
Einfälle fallen uns ein, vom Heiligen Geist geweckte Einfälle.
Wir werden wach und uns wächst die Kraft zum Handeln.

(Quelle unbekannt)

Wir leben dem Leben entgegen

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Wer denkt schon ans Sterben
mitten im Leben
wer denkt an den Tod
wenn ihn Freude umgibt
wer denkt an den Abschied
mitten im Fest

Wir leben dem Tod entgegen
dem grausamen, gnadenlosen Tod
der das Glück in Scherben zerbricht
der die Freundschaft, die Liebe  zerreißt
der kalt ist und hart
wir leben dem Tod entgegen
wir leben dem Leben entgegen
dem Leben, das mehr ist als Mühe und Sorgen
dem Leben das Friede ist, Freude und Glück
wir leben dem Leben entgegen
der Auferstehung zum Fest
zu dem Gott uns einlädt
am Ende unserer Tage
wir leben dem Leben entgegen

Denn stärker als der Tod
ist die Liebe
stärker als der Tod
ist das Leben
der Tod wird durchkreuzt durch den,
der am Kreuz diesen Tod für uns starb
was jetzt zählt ist nicht das Sterben
was jetzt zählt ist DAS LEBEN.

Aus: Leben Tod Leben, Sammlung  von Texten und Gedichten von Theresia Kronberger Herausgeber: KMB 

Das Team der Servicestelle für Pflegende Angehörige
wünscht Ihnen frohe und freudvolle OsterFEIERtage! 🐰🌷 

Über das Älterwerden

DSCN0238Das große Glück, noch klein zu sein,
sieht mancher Mensch als Kind nicht ein
und möchte, dass er ungefähr
so 16 oder 17 wär‘.

Doch schon mit 18 denkt er: „Halt!
Wer über 20 ist, ist alt.“
Warum? Die 20 sind vergnüglich –
auch sind die 30 noch vorzüglich.

Zwar in den 40 – welche Wende –
da gilt die 50 fast als Ende.
Doch in den 50, peu à peu,
schraubt man das Ende in die Höh‘!

Die 60 scheinen noch passabel
und erst die 70 miserabel.
Mit 70 aber hofft man still:
„Ich schaff‘ die 80, so Gott will.“

Wer dann die 80 biblisch überlebt,
zielsicher auf die 90 strebt.
Dort angelangt, sucht er geschwind
nach Freunden, die noch älter sind.

Doch hat die Mitte 90 man erreicht
– die Jahre, wo einen nichts mehr wundert -,
denkt man mitunter: „Na – vielleicht
schaffst du mit Gottes Hilfe auch die 100!“

– Wilhelm Busch