Wie Mahlzeiten mit Menschen mit Demenz gelingen können

„Essen ist eine soziale Aktivität und ein Erlebnis. Demenzbetroffene benötigen dabei unsere Unterstützung.

Menschen mit Demenz bei den Mahlzeiten zu unterstützen, ist eine herausfordernde Aufgabe. Der Artikel „Einladung zum Genießen und Wohlfühlen“ (erschienen im Heft 18|2013 „DAS MAGAZIN demenz“) zeigt auf, wie Mahlzeiten mit Menschen mit Demenz gelingen können.

ZUM DOWNLOAD: „Einladung zum Genießen und Wohlfühlen“

UNSER WEIHNACHTLICHER GENUSS-TIPP für den Dezember

SCHOKO-LEBKUCHEN

Zutaten
400 g Roggenvollkornmehl
200 g glattes Weizenmehl
200 g Honig
400 g Roh-Rohrzucker (zu Staubzucker gemahlen)
4 Eier
10 g Natron
2/3 Packerl Lebkuchengewürz
2 TL Zimt gemahlen
2 Packerl Vanillezucker
5 Esslöffel Kakaopulver


Zubereitung
Zuerst den Roh-Rohrzucker zu Staubzucker „mahlen“ (mit dem Chopper). Dann die „staubigen Zutaten“ in einer festen Rührschüssel durchmischen. Honig und Eier dazugeben. Die ganze Masse mit einem starken Handmixgerät durchrühren (Man kann sie auch mit der Hand gut verkneten, wenn er zu fest ist.)

Den Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach den Teig ausrollen, Kekse ausstechen. Die Kekse am Backblech bei 170° kurz backen. Die fertig gebackenen Lebkuchen in eine gut schliessende Dose schlichten, eine Apfelscheibe darübergeben, dann werden diese Lebkuchen in wenigen Tag weich werden.

Wir wünschen Ihnen eine weihnachtlich duftende Adventzeit!

UNSER GENUSS-TIPP für den November

APFELPUNSCH

Zutaten

1 l Weißwein
½ l Apfelsaft
8 cl Calvados
1 Stange Zimt
Saft von ½ Zitrone
2 mittelgroße Äpfel, in kleine Stücke geschnitten

Zubereitung
Die Apfelstücke mit Apfel- und Zitronensaft vermischen, die Zimtstange zugeben und das ganze einige Minuten erhitzen, bis die Apfelstücke weich sind.

Die Zimtstange entfernen und Weißwein und Calvados zugeben. Alles einmal noch mal aufwärmen.

Tipp: Für den alkoholfreien Apfelpunsch (Kinderpunsch) einfach den Calvados weglassen und den Wein durch dieselbe Menge Apfeltee ersetzen.

Ernährung im Alter

Immer wieder bin ich in meiner beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Ernährung im Alter konfrontiert. Angehörige sind meist sehr besorgt, wenn ihre Mutter, ihr Vater oder ihr Partner wenig Nahrung zu sich nehmen. Es ist aber auch zu beachten, dass der Energiebedarf im Alter sinkt.

Die Gründe für die geringe Nahrungsaufnahme sind vielfältig. Sie reichen von schlechtem Appetit, körperlichen und geistigen Einschränkungen,
Kau- und Schluckstörungen, Schmerzen, Beeinträchtigung des Geschmacks- und Geruchsinnes bis hin zu vermindertem Durstgefühl.


Appetitfördernde Maßnahmen:

  • Wahlmöglichkeiten voll ausschöpfen
  • Lieblingsspeisen anbieten
  • 5 bis 6 Mahlzeiten sind besser geeignet, als 3 große Mahlzeiten
  • Für zwischendurch eignen sich gut Äpfel, Birnen und Bananen
  • Auf reichlich Flüssigkeit ist zu achten, auch wenn man keinen Durst hat,
    rund 1,5l Flüssigkeit – vorzugsweise Wasser
  • Möglichst lange breiige und pürierte Kost vermeiden
  • Schaffung einer angenehmen Atmosphäre
  • Besonders im Winter auf ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen achten, um  das Immunsystem zu stärken

Ich wünsche einen guten und gesunden Appetit!

Irmi Grininger, Ehem. Mitarbeiterin der Servicestelle Pflegende Angehörige

UNSER KRAFTVOLLER GENUSS-TIPP für den Oktober

Marlene’s ROGGENBROT

ca. ¼ kg Sauerteig vom Bäcker
½ l warmes Wasser
½ Pkg. Roggenmehl
in einer Schüssel gut miteinander vermischen und wenigstens 6 Stunden zugedeckt stehen lassen. Dazwischen immer wieder einmal umrühren.
Wenn die Masse gut durchsäuert ist kommen noch einmal
½ l Wasser und
½ Pkg Roggenmehl
dazu,
wieder gut verrühren und rasten lassen.

Wenn die Masse gut durch gesäuert ist gibt man eine Portion vom Sauerteig weg fürs nächste mal – im Kühlschrank aufbewahren!

In die Masse kommen dann
1 Hand voll Brotgewürze,
6-7 Teel. Salz,
und Roggenmehl  oder Dinkelmehl
– so viel, bis sich der Teig gut kneten lässt.

2 Brotlaib formen, mit Wasser bespritzen, einschneiden und z.B. in einem mit Tuch ausgelegten Brotkorb gehen lassen (1-2 Stunden) dann ab in den Ofen. Bei 220 Grad ½ Stunde backen, dann zurückdrehen auf 180 Grad und eine weitere ½ Stunde fertig backen.

TIPP: Gut Ding braucht Weile – also lieber länger gehen lassen als zu schnell weiterarbeiten.

UNSER ERWÄRMENDER GENUSS-TIPP für den September

KÜRBIS-TEE mit Ingwer

Zutaten

  • 1 Liter Wasser
  • 6 EL frische Kürbiskerne
  • 2 Stk. Ingwer (daumengroß)

 

Zubereitung

Wasser mit frischen Kürbiskernen und dem gehackten Ingwer kalt aufsetzen. Langsam erwärmen und einmal aufkochen, danach 10 Minuten ziehen lassen. Dann abseihen.  Ein wirklich leckeres Herbst- und Wintergetränk!

IHR GESUNDHEITS-PLUS:  Der Tee empfiehlt sich bei allen Beschwerden der Harnwege, auch bei Blasenschwäche. Darüber hinaus stärkt er gleichzeitig Herz und Kreislauf.

UNSER G’SCHMACKIGER GENUSS-TIPP für den August

KNOBLAUCH-TOMATEN als Grillbeilage

Zutaten

  • 4  Tomaten
  • 50 g Knoblauchbutter
  • Oregano
  • Salz und Pfeffer

 Zubereitung

Die Tomaten waschen und halbieren. Jede Hälfte einzeln auf ein Stück Alufolie setzen. Mit Oregano, Salz und Pfeffer bestreuen. Mit Knoblauchbutter belegen. Die Alufolie gut verschließen. An den Rand von einem heißen Grill setzen und ca. 7 Min. grillen. Heiß servieren.

IHR GESUNDHEITS-PLUS: Tomaten regen die Tätigkeit von Magen, Bauchspeicheldrüse und Leber an, stärken das vegetative Nervensystem, Herz und Kreislauf. Sie enthalten viel Vitamin C, A, E und den B – Komplex. Hinzu kommen wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalium und Ballaststoffe… eine wahre Gesundheitsbombe 🙂