Heilkräuter 1×1 – Der Breitwegerich

P1000871„Da flehen die Menschen die Götter um Gesundheit an, und wissen nicht, daß sie die Macht darüber selbst besitzen.” (Demokritos)

Alle Wegericharten sind heilkräftig. Bereits im alten Griechenland und alten Rom wusste man von der heilenden Wirkung der Wegeriche. Maria Treben, Österreichs bekannte Kräuterkundlerin, schreibt in ihrem Buch „Gesuchdheit aus der Apotheke Gottes“, dass „[…] die zerriebenen Blätter des Wegerichs jede Wunde heilen würden […]“. Er wächst unauffällig auf Wiesen und Wegrändern, ist immer wieder auch in den Gärten zu finden.

Der Breitwegerich wirkt

  • abschwellend
  • schmerzlindernd
  • antiseptisch
  • blutreinigend, blutstillend
  • entzündungshemmend
  • harntreibend
  • schleimlösend

Der Breitwegerich wirkt heilsam bei Husten, Bronchitis, Halsentzündung und Asthma. Er hilft darüber hinaus bei Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Durchfall, Gastritis und Blasenentzündungen. Anwendung findet er auch bei Wunden, Mückenstich oder wunden Füssen.

Wenn die Füße schmerzen oder Blasen drohen, den Breitwegerich mit einem Stein zerdrücken und als Einlage in den Schuh legen. Der Saft des Breitwegerichs wirkt kühlend und wundheilend – Ihre Füße werden aufatmen!

Zubereitung eines Breitwegerich-Tee
1-2 gehäufte Teelöffel Blätter für eine Tasse aufgießen; anschließend 10 Min. ziehen lassen. 2-3 Tassen am Tag bei Erkrankungen sind empfehlenswert!

Waschung von Wunden:  Frische Blätter für 2 Stunden mit heißem Wasser ansetzen und anschließend abseihen.

Wichtiger Hinweis: Allfällige in diesem Artikel angeführte mögliche Heilwirkungen von Pflanzen und Zubereitungen sind nicht als ärztliche Handlungsempfehlungen zu verstehen und ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Impulstag: Angehörige pflegen und gesund bleiben

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Foto: Heinz Häubl

Die Pflege von Angehörigen kann für Körper, Geist und Seele eine große Belastung darstellen.

Dies hat Dr. Bernhard Lang durch persönliche Erfahrung in der Familie selbst erlebt, und er sieht es regelmäßig in seiner Tätigkeit als Hausarzt und Stammtischleiter für pflegende Angehörige.

Dieser Tag soll zum einen Wege zur Erhaltung der eigenen Gesundheit zeigen, zum anderen Entspannung und Humor nicht zu kurz kommen lassen.

Referent: Dr. Bernhard Lang, Landarzt im Mühlviertel; seit 15 Jahren Leiter eines Stammtischs für Pflegende Angehörige; Biobauer; Märchenerzähler

Termin: Dienstag, 01. März 2016, 09 – 16 Uhr
Ort: Seminarzentrum Stift Schlägl, 4160 Schlägl 1

Kursbeitrag: € 35,-
Mittagessen: à la carte im Seminarzentrum

Max. TeilnehmerInnenzahl: 14 Personen

Information & Anmeldung:
Caritas für Betreuung und Pflege
Servicestelle Pflegende Angehörige
Gerberweg 6, 4150 Rohrbach
Tel.: 0676 / 8776 2443
christine.gumpenberger(at)caritas-linz.at

Einladung zum Vortrag “Angehörige pflegen und gesund bleiben”

bernhardEin Vortrag für betreuende und pflegende Angehörige sowie für Interessierte

Termin: Mittwoch, 9. September 2015,18:30 Uhr
Ort: Tageszentrum Dornach/Auhof, Sombartstraße 1-5, 4040 Linz

Referent: Dr. Bernhard Lang, 30 Jahre Landarzt im Mühlviertel; seit 15 Jahren Leiter eines Stammtisches für pflegende Angehörige; Biobauer; Märchenerzähler in Ausbildung

Die Pflege von Angehörigen kann für Körper, Geist und Seele eine große Belastung darstellen. Dies hat Dr. Bernhard Lang durch persönliche Erfahrung in der Familie selbst erlebt, und er kennt es aus seiner Tätigkeit als Hausarzt und Stammtischleiter für pflegende Angehörige.

Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit, mit Dr. Lang persönlich ins Gespräch zu kommen und die Treffpunktleiterin vom Treffpunkt für pflegende Angehörige im Tageszentrum Dornach/Auhof, Julia Wiesenhofer, kennen zu lernen.

Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten!

Information:
Servicestelle für pflegende Angehörige
Betlehemstraße 56-58, 4020 Linz
Tel.: 0676 / 8776 2447
julia.wiesenhofer@caritas-linz.at

Heilkräuter 1×1 – Die Zitronenmelisse

ZitronenmelisseDie melissa officinalis hat aufgrund ihres erfrischenden Zitronenduftes den Spitznamen „Zitronenmelisse“ erhalten. Die Pflanze duftet nicht nur herrlich, sondern findet seit jeher auch als vielseitige Heilpflanze Verwendung.

Paraceslsus zum Beispiel schätzte sie aufgrund ihrer herzförmigen Blätter als Herzmittel.

Gesammelt wird sie am besten bei trockenem Wetter, die Blätter werden im Schatten getrocknet.

Heilwirkung

Die Zitronenmelisse weist eine Vielzahl von Wirkstoffen auf. Sie helfen körperliche und seelische Leiden unterschiedlichster Art zu lindern. Die Pflanze zählt zu den sogenannten Allrounderinnen, die bei fast allen Arten von Beschwerden Verwendung findet.

Die Zitronenmelisse wirkt

  • beruhigend und entspannend
  • antibakteriell und antiviral
  • durstlöschend
  • schweißtreibend
  • krampflösend
  • verdauungsfördernd
  • schmerzstillend
  • menstruationsfördernd
  • pilzhemmend
  • stärkend und aufmunternd, speziell am Morgen
  • erfrischend

Eingesetzt werden kann sie bei Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit, nervöse Herzbeschwerden, Angstzuständen und anderen nervenbedingten Beschwerden. Auch bei Herpes, Erkältungen, Menstruationsbeschwerden, Magen und Darmbeschwerden, Krämpfen aller Art, Blähungen, Gicht und Rheuma, Kopfschmerzen und Wunden kann sie heilend wirken.

Die Schulmedizin spricht der Melisse hingegen nur eine förderliche Wirkung gegen Unruhe und Schlafstörungen zu.

Anwendung

Sie können die Zitronenmelisse als Tee oder Tinktur einnehmen.
Äußerlich findet die Zitronenmelisse in Schlafkissen oder als Zugabe bei Vollbädern Verwendung.

Melissentee

2 Handvoll frische Blätter (können mit Stielen verwendet werden)
1 Lieter heißes Wasser

Blätter mit heißem Wasser übergießen, ungefähr 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Sie können den Tee sowohl warm als auch kalt trinken. Um den Tee zu verfeinern geben Sie etwas Pfefferminze hinzu.

Wichtiger Hinweis: Allfällige in diesem Artikel angeführte mögliche Heilwirkungen von Pflanzen und Zubereitungen sind nicht als ärztliche Handlungsempfehlungen zu verstehen und ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Einladung zum Vortrag „Angehörige pflegen und gesund bleiben“

bernhardEin Vortrag für betreuende und pflegende Angehörige sowie für Interessierte

Termin: Mittwoch, 9. September 2015,
18:30 Uhr
Ort: Tageszentrum Dornach/Auhof, Sombartstraße 1-5, 4040 Linz

Referent: Dr. Bernhard Lang, 30 Jahre Landarzt im Mühlviertel; seit 15 Jahren Leiter eines Stammtisches für pflegende Angehörige; Biobauer; Märchenerzähler in Ausbildung

Die Pflege von Angehörigen kann für Körper, Geist und Seele eine große Belastung darstellen. Dies hat Dr. Bernhard Lang durch persönliche Erfahrung in der Familie selbst erlebt, und er kennt es aus seiner Tätigkeit als Hausarzt und Stammtischleiter für pflegende Angehörige.

Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit, mit Dr. Lang persönlich ins Gespräch zu kommen und die Treffpunktleiterin vom Treffpunkt für pflegende Angehörige im Tageszentrum Dornach/Auhof, Julia Wiesenhofer, kennen zu lernen.

Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten!

Information:
Servicestelle für pflegende Angehörige
Betlehemstraße 56-58, 4020 Linz
Tel.: 0676 / 8776 2447
julia.wiesenhofer@caritas-linz.at