Ein schöner Moment in Ihrem Leben

weiß und orangeUnsere Gedanken kreisen gerne um die Dinge, die noch zu erledigen sind oder die uns belasten. Wir möchten Sie einladen, sich einen Moment Zeit zu schenken um dem Schönen, Guttuenden die Türen zu öffnen:

Blicken Sie langsam auf und schauen Sie um sich. Versuchen Sie fünf schöne, wohltuende, glücksbringende Dinge oder Eindrücke zu finden. Vielleicht ein köstlicher Apfel. Das Bild eines lieben Menschen. Eine farbenfrohe Blume. Ein frischer Kaffee. Ein Glücksbringer. Ein zwitschernder Vogel. Oder ein sonniger Tag, eine sternenklare Nacht. Spüren Sie diesen Gedanken nach…

Glück beginnt mit unserer Einstellung und den inneren Bildern

Auzeit_Foto MartinWenn es um die Erfahrung von Stress geht, suchen wir die Ursache sehr schnell in den Bedingungen um uns: in der vielen Arbeit, den vielfältigen  Erwartungen unserer Mitmenschen, der wenigen Unterstützung von anderen…. Wir fühlen uns auch als Opfer unglücklicher Umstände. Wir stehen da gerne bei vielen unveränderbaren Dingen und Menschen, vergessen dabei aber, dass das einzige was wir wirklich verändern können wir selber mit unserer Einstellung und unseren inneren Bildern sind, wie es ein Text sehr treffend formuliert:

Das Glücklichsein lommt nicht von außen, sondern es entwickelt sich im Inneren. Dabei werden die dunklen Seiten des Lebens nicht verdrängt, sondern ich entscheide mich, die hellen Seiten wichtiger zu nehmen und mich stärker von ihnen beeindrucken zu lassen. Was ich wichtig nehme, bekommt Gewicht. Was ich suche, werde ich finden. Was ich mir merke, werde ich behalten!

Wer Fehler sucht, wird Fehler finden. Wer das Gute sucht, wird Gutes finden.

Zwei Menschen haben die gleichen Lebensbedingungen – vielleicht die gleichen Schwierigkeiten und Nachteile – aber sie können unterschiedlich damit umgehen. Der eine sammelt alles, was ungünstig ist und ihm mißlingt, der andere sammelt das, was ihm selbst unter ungünstigen Voraussetzungen noch glückt. Glücklichsein ist nicht nur ein Gefühl, sondern das Resultat vieler kleiner Entscheidungen. Es kann erlernt werden.“

Aus: Wilhard Becker, Ulrich Schaffer: Lieber das bekannte Unglück als das unbekannte Glück

Frohe Festtage!

Hängende KristallkugelnGlücksmomente
Eine Frau hatte sich vorgenommen
in der Adventszeit niemals das Haus zu verlassen, ohne sich vorher eine Hand voll Glassteinchen einzustecken.
Sie wollte die schönen Momente des Tages bewusst wahrnehmen, um sie besser zählen zu können. Jede gute, schöne und positive Kleinigkeit, die sie während des Tages erlebte (z.B. ein lustiges Schwätzchen, strahlende Kinderaugen, ein gutes Essen, eine kleine Aufmerksamkeit…), und für alles, was die Sinne erfreute, ließ sie ein Glassteinchen von der rechten in die linke Jackentasche gleiten. Manchmal waren es gleich zwei oder drei.
Abends zu Hause zählte sie dann die Glassteinchen der linken Jackentasche. Sie führte sich dann vor Augen, wie viel Schönes und Gutes ihr an diesem Tag begegnet war. Sie freute sich und dankte ihrem Schöpfer.
Und sogar dann, wenn sie nur ein Glassteinchen zählen konnte, war es ein gelungener Tag.
– unbekannter Verfasser

Wir wünschen Ihnen viele zauberhafte Glücksmomente, lichtvolle Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr!

Mögen Sie die Zeit zum „Glassteine“ zählen finden, nicht nur die Glassteine der nächsten Tage und Wochen sondern auch die Ihres Lebens – ein Innehalten, ein Hinschauen, ein Betrachten der Glassteine, die schon in Ihrer linken Jackentasche gelandet sind.

Ihr Team der
Servicestelle für pflegende Angehörige

Ein herzliches Danke an Christine Gumpenberger, Mitarbeiterin der Servicestelle, für diesen Beitrag!