Was bedeutet Solidarität für Sie?

11246173_971935972830078_981249078008367855_nHerbert Ofner (74) fallen spontan drei Situationen ein, in denen Solidarität gelebt wird:

1. Wie Ehepaare auch nach vielen Jahren respektvoll zueinander sind. Auch wenn oft der Mann der Frau das Leben nicht immer leicht machte.

2. Wie Familien mit behinderten Familienmitgliedern umgehen. Da denke ich an eine bestimmte Familie. Es beeindruckt mich, wie liebevoll die Brüder, die Schwester und die Schwägerinnen sind. Das ist gar nicht selbstverständlich.

3. Und da gibt es noch den Johann Hinterhölzl. Der ist die Solidarität in Person. Der möchte allen helfen, wenn er nur könnte. Er hat auch die Gabe mit Kranken zu reden und schon als 18-jähriger Bursche sang er meiner behinderten Schwester ‚Gstanzln‘ vor. Von dieser Gesinnung, einfach Freude zu bereiten, hat er bis heute nichts verloren.“

Herbert Ofner aus Haibach (OÖ) arbeitet als Freiwilliger in der Pfarrcaritas.
Herzlichen Dank für diesen Beitrag!

EINLADUNG zum Vortrag „ERINNERN und VERGESSEN – Zwei Seiten einer Medaille“

1939742_513182805452954_1662707199661352465_oEin Abendvortrag für Interessierte

Termin: Freitag, 20. März 2015, 19:30 Uhr
Ort: Gasthaus Hoamat,
4083 Haibach o.Donau, Hinterberg 9

Referentin: Margit Hauft, Erwachsenenbildnerin

Erinnerungen gehören zu unserem Leben. Sich an Schönes oder auch an Belastendes zu erinnern, ist wichtig für unsere Identität. Erinnerungen geben unserem Leben Kontinuität und lassen es uns als ein Ganzes empfinden. In unseren Erinnerungen begegnen wir uns selbst mit unserer eigenen Geschichte.

Viel ist in unserer Zeit vom Verlust der Erinnerungen die Rede – vom krankhaften Vergessen, von Demenz. Da befällt uns manchmal die Angst, dass wir uns auf unser Gedächtnis nicht mehr verlassen können, dass unsere Erinnerungen verloren gehen und dass damit unser Leben in zusammenhangloses Stückwerk zerfällt, verbunden mit der Sorge, hilflos und orientierungslos zu sein.

Und dennoch: Erinnern und Vergessen sind zwei Seiten einer Medaille.

* Gibt es nicht auch ein Vergessen, das positiv und entlastend ist?
* Ist das Vergessen nicht ebenso eine Gnade wie das Erinnern?
* Was hat Vergessen mit Vergeben – und damit mit einem versöhnten Leben – zu tun?
* Berühren Vergeben, Vergessen und Loslassen nicht auch den inneren Kern unseres Glaubens?
* Kann ein entspannterer Blick auf das Vergessen vielleicht auch unsere Begegnungen mit Menschen entspannen, die von Demenz betroffen sind?

Erwachsenenbildnerin Margit Hauft versucht an diesem Abend einen etwas „anderen“ Blick auf’s Vergessen zu werfen.

Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten.

Veranstalter:
Caritas für Betreuung und Pflege
Servicestelle Pflegende Angehörige
Bethlehemstraße 56-58, 4020 Linz
Tel.: 0676 / 87 76 24 46
gerlinde.kaltseis@caritas-linz.at

In Kooperation mit dem kbw und der Katholischen Frauenbewegung.