Workshop „Wann gelingt Betreuung und Pflege“

Voraussetzungen, Einstellungen,
Umgang mit Belastungen

Termin: Mittwoch, 25. März 2015,
14.00 – 17.00 Uhr
Ort: Abelenzium Gaflenz, 3334 Gaflenz

Referentin: Marlene Mayr, Leiterin der Caritas Servicestelle Pflegende Angehörige

Die Pflege von Angehörigen ist Schwerarbeit für Körper, Geist und Seele und stellt eine große Herausforderung dar. Dieser Nachmittag soll Wege aufzeigen, wie Betreuungs- und Pflegearbeit gelingen kann – und man dabei gesund bleibt.

Keine Teilnahmegebühr, freiwillige Spenden erbeten.

Begrenzte Teilnahme – Anmeldung erforderlich: bei Johanna Atschreiter, Tel.: 07353 / 342

Veranstalter: Caritas Servicestelle für Pflegende Angehörige in Kooperation
mit der Pfarre Gaflenz

Für Ihr Wohlbefinden…

lotusStarten Sie den Tag mit einer kleinen Entspannungsübung:
„Sich dehnen und aufrichten“

Ein gedehnter und bewusst aufgerichteter Körper geht frischer in den Tag, als ein hineinstolpernder.

1. Sie stehen hüftbreit in der Mitte eines Raumes.
2. Sie hakeln am Rücken ihre Daumen zusammen.
3. Sie beugen sich ganz langsam und behutsam nach vorne, soweit es angenehm ist – und keine Schmerzen verursacht.
4. Sie strecken die Hände am Rücken (Daumen eingehakt) in die Höhe.
5. Sie spüren die Dehnung im Schultergürtel durch die fixierten Daumen am Rücken.
6. Sie hängen den Kopf ganz locker vorne runter und atmen entspannt einige Atemzüge.
7. Sie lassen Kopf und Oberkörper weiter hängen und richten Wirbel für Wirbel langsam auf.
8. Sie achten darauf, dass der Kopf schließlich locker und gut auf der Schulter sitzt.
9. Nun öffnen Sie die Position der Daumen und hakeln sie anders rum wieder ein.

Sie machen die Übung nochmals, wie bereits beschrieben mit der neuen Daumenfixierung.

Die Schulterdehnung und das langsame Aufrichten der Wirbelsäule sichert Ihnen einen befreiten Gang in den Tag.

Herzlichen Dank an Heinz Häubl für diesen Beitrag!

Einladung zum Vortrag „Angehörige pflegen und gesund bleiben“

bernhardEin Vortrag für betreuende und pflegende Angehörige sowie für Interessierte

Die Pflege von Angehörigen kann für Körper, Geist und Seele eine große Belastung darstellen. Dies hat Dr. Bernhard Lang durch persönliche Erfahrung in der Familie selbst erlebt, und er kennt es aus seiner Tätigkeit als Hausarzt und Stammtischleiter für pflegende Angehörige.

Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit, mit Dr. Lang persönlich ins Gespräch zu kommen und die Treffpunktleiterinnen vom Treffpunkt für pflegende Angehörige kennen zu lernen.

Referent: Dr. Bernhard Lang, 30 Jahre Landarzt im Mühlviertel; seit 15 Jahren Leiter eines Stammtisches für pflegende Angehörige; Biobauer; Märchenerzähler in Ausbildung

TERMINE:

  • 1. Termin: Montag, 15. September 2014, 19.30 Uhr
    Ort: Pfarrheim Ottensheim, 4100 Ottensheim, Bahnhofstraße 2
  • 2. Termin: Donnerstag, 25. September 2014, 19.00 Uhr
    Ort: Pfarramt Thalheim, 4600 Thalheim bei Wels, Kirchenstraße 2

Eintritt frei, freiwillige Spenden erbeten!

Information:
Caritas für Betreuung und Pflege
Servicestelle Pflegende Angehörige
Bethlehemstraße 56-58, 4020 Linz

Tel.: 0676 / 8776 2448
helene.kreiner@caritas-linz.at
www.facebook.com/pflegendeangehoerige

Stress lass nach!

DSC_0166 (2)Keine Zeit, es tut mir leid.
So stöhnen viele Menschen, gerade auch die pflegenden Angehörigen, bei ihnen ist die Zeit ausgefüllt und Geduld und Durchatmen immer wieder gefragt.
Johannes Neuhofer schreibt in seinem Buch „Der Johannesweg“, unter anderem über Geduld und Stress. (folgend ein Auszug aus dem Buch „Der Johannesweg“, Amalthea Signum Verlag, Wien, Seiten 44- 47)

„Sind wir im Stress erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, über etwas zu stolpern. Hetze zieht Probleme und Widerstände an. Ungeduld schaukelt sich leicht zu Ärger und Wut hoch und macht, wenn das oft passiert, körperlich krank. [… ]

Wütet Stress über längere Zeit im Organismus, arbeitet nichts mehr so, wie es sein sollte. […] Und auf einmal stehen Depression oder Burnout mit ihren Koffern vor der Tür. Und wo die zwei einziehen brauchst du Geduld, und du nimmst dir was du am wenigsten hast. Zeit. Und du gönnst dir, was du am dringendsten brauchst . Entspannung.
Das ist ein Grundbedürfnis.“

Was hilft um sich best möglich entspannen zu können?
Menschen sprechen unterschiedlich auf die vielfältigen Entspannungsmethoden an. Wenn Sie IHRE Entspannungsmethode gefunden haben und diese regelmäßig anwenden, können Sie nach einiger Zeit die beruhigende Wirkung rasch und überall abrufen. Johannes Neuhofer schreibt in seinem Buch „Der Johannesweg“ über Entspannungsverfahren:

„Wie man sich entspannt, ist dem Körper allerdings gehupft wie gehatscht, […] Je öfter man so ein Entspannungsverfahren übt, desto schneller setzt die Wirkung ein, weil nach ein paar Wochen eine Konditionierung eintritt. […]  Man polt sich sozusagen um und schaltet in den Modus des Gleichmuts.“

MR Dr. Johannes Neuhofer ist ein bekannter Linzer Dermatologe und Initiator des Johannesweges im Mühlviertel.

Das Buch ist wahrlich lesenswert, ein fröhlicher Ratgeber, und wem es möglich ist auch den „Johannesweg“  zu gehen, wird es nicht bereuen, beide sollen betragen zu innerer Einkehr und Zufriedenheit!

Text: Annemarie Aichinger, Ehrenamtliche Mitarbeiterin,
Pensionierte Altenfachbetreuerin und Altenheimseelsorgerin

Für Ihr Wohlbefinden…

lotusStarten Sie den Tag mit einer kleinen Entspannungsübung:
„Der Elefantenrüssel – Dreh“

Sie stehen hüftbreit in der Mitte eines Raumes.

Sie lassen die Arme und Hände einfach locker runterhängen.
Sie beginnen langsam ihre beiden Rüssel – also die beiden Arme –
mal nach links und mal nach rechts zum Pendeln zu bringen.
Ihre Arme sind total locker und baumeln an Ihrem Körper herunter.
Einzig der Oberkörper macht leichte Drehbewegungen, sodass die Arme klein zu schleudern beginnen.

Es ist eine Lockerungsübung, die jede/r jederzeit machen kann, um wieder ‚munter‘ zu werden.

Herzlichen Dank an Heinz Häubl für diesen Beitrag!

„Ich habe keine Zeit mir mein Knie operieren zu lassen!“

26_bearb„Ich habe keine Zeit mir mein Knie operieren zu lassen!“ meinte eine Dame vor kurzem in der Beratung. Immer wieder wird auch in Studien auf die vergleichsweise schlechtere gesundheitliche Verfassung von pflegenden Angehörigen aufmerksam gemacht.

So schreibt Vera Francz in ihrem Buch: „Tag und Nacht verfügbar“:
„Die großen psychischen und körperlichen Belastungen in der Pflege fordern häufig ihren Tribut; gesundheitliche Beeinträchtigungen und vielleicht sogar bleibende Schäden sind die Folge. Pflegende Angehörige berichten von Verschleißerscheinungen der Gelenke, über Rückenschmerzen, Herz- und Magenbeschwerden, Schwindel, Schlafstörungen, nervösen Zustände, Erschöpfung und psychosomatischen Erkrankungen. […] Auf der Suche nach Entlastung greifen viele zu Mittel, die ihrer Gesundheit weiter schaden: Das kann ein Zuviel an Süßigkeiten oder Zigaretten sein, die Einnahme von Medikament zur Beruhigung oder Stimmungsaufhellung oder auch der Konsum von Alkohol.“
(Vera Francz, Tag und Nacht verfügbar. Der Alltag pflegender Angehöriger. Leykamverlag 2006)

In der Beratung bin ich häufig mit der Tatsache konfrontiert, dass pflegende Angehörige eigene (Grund-)Bedürfnisse zugunsten der Bedürfnisse des pflege- und betreuungsbedürftigen Angehörigen zurückstellen. Dazu gehört auch das Achten auf die eigene Gesundheit.

Das Selbstpflegeblatt kann helfen, den eigenen Bedürfnissen, dem eigenen Körper einmal ganz bewusst Aufmerksamkeit zu schenken: Das Selbstpflegeblatt zum DOWNLOAD

Text: Mag. Martin Eilmannsberger, Berater der Servicestelle Pflegende Angehörige, Theologe und Sozialarbeiter

Bei individuellen Fragestellungen berät Sie vertraulich ein/e Berater/in aus unserem multiprofessionell zusammengesetzten Team.
Hier geht’s zur Online-Beratung: www.pflegende-angehoerige.or.at/beratungsangebote/online-beratung/online-beratung/

Körper und Erotik im Alter

Zum ReinHÖREN auf Ö1: „Blüte der späten Jahre“

KÖRPER und EROTIK im Alter – Erfahren Sie mehr, wie Menschen jenseits der 60 ein gutes Gefühl zu ihren Körpern pflegen und entwickeln und wie sie dieses neue Körpergefühl offen macht für erotische Beziehungen…

Teil 1: http://oe1.orf.at/programm/366132 (Mo. 17.03., 09.05 Uhr)
Teil 2: http://oe1.orf.at/programm/366183 (Di. 18.03., 09.05 Uhr)
Teil 3: http://oe1.orf.at/programm/366234 (Mi. 19.03., 09.05 Uhr)
Teil 4: http://oe1.orf.at/programm/366286 (Do. 20.03., 09.05 Uhr)