Veranstaltungen November/ Dezember 2019

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Vortrag „In schwerer Zeit trotzdem Lachen dürfen!“
04.11.2019 im Pfarrheim Helfenberg.
Eine Veranstaltung für betreuende und pflegende Angehörige und Interessierte

Dieser Vortrag handelt vom Leben und Sterben. Es gibt kein Leben ohne das Sterben.
Es geht um die Bedeutung des eigenen Humors und dem Bewusstsein, dass dieser der
Schwimmgürtel des Lebens in schweren und belastenden Zeiten werden kann und ist. Humor bedeutet Leben und gleichzeitig eine intensive Auseinandersetzung mit uns selbst.
Der Vortrag soll ermutigen, den persönlichen Humor als Kraftquelle bewusst zu nutzen, ohne die Realität zu verlieren.

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Vortrag „Vergesslich, dement?- Wie verhält man sich richtig?“
05.11.2019 19:00 Uhr in Fraham
Ein Vortrag für betreuende und pflegende Angehörige und Interessierte

Im Umgang mit Menschen mit Demenz ergeben sich viele Fragen und Unsicherheiten.
Validation, eine Gesprächsmethode kann Antworten und Sicherheit geben.

Bei diesem Vortrag erlernen Sie Grundlagen und Techniken der Validation kennen und
schaffen so eine andere Sichtweise und Beziehungspflege, um bis zuletzt die Wertschätzung und Beziehung aufrechtzuerhalten und damit sowohl bei der betroffenen Person als auch bei Pflegenden Stress zu reduzieren.

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Vortrag „In schwerer Zeit trotzdem Lachen dürfen!“
05.11.2019 in Neuhofen i.I.
Eine Veranstaltung für betreuende und pflegende Angehörige und Interessierte

Dieser Vortrag handelt vom Leben und Sterben. Es gibt kein Leben ohne das Sterben.

Es geht um die Bedeutung des eigenen Humors und dem Bewusstsein, dass dieser der
Schwimmgürtel des Lebens in schweren und belastenden Zeiten werden kann und ist. Humor edeutet Leben und gleichzeitig eine intensive Auseinandersetzung mit uns selbst.

Der Vortrag soll ermutigen, den persönlichen Humor als Kraftquelle bewusst zu nutzen, ohne ie Realität zu verlieren.

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Vortrag zum Thema „Alterssturheit“ im Rahmen der Eröffnungsfeier der Servicestelle Freistadt/Hagenberg
07.11.2019 in Freistadt
Eine Veranstaltung für betreuende und pflegende Angehörige und Interessierte

Allein diese Überschrift könnte von manchen für unpassend, ja fast respektlos gehalten werden: das ernste Thema der Alterssturheit verknüpft mit der frechen Pippi Langstrumpf, die sich von niemandem etwas sagen lässt.

Aber könnten nicht genau diese „Langstrumpfgene“ ein Schlüssel für einen etwas anderen Blick auf das Phänomen der Alterssturheit sein?

Gibt es vielleicht Parallelen mit Pippis Lebensphilosophie:
„Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!“?

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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
09.11.2019 und 7.12.2019 in Braunau

Für Angehörige von Menschen mit Demenz.

Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

•vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
•zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
•geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation
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Vortrag zum Thema „Alterssturheit“ im Rahmen der Eröffnungsfeier der Servicestelle Ried/Innkreis und Braunau
14.11.2019 in Ried im Innkreis
Eine Veranstaltung für betreuende und pflegende Angehörige und Interessierte

Allein diese Überschrift könnte von manchen für unpassend, ja fast respektlos gehalten werden: das ernste Thema der Alterssturheit verknüpft mit der frechen Pippi Langstrumpf, die sich von niemandem etwas sagen lässt.

Aber könnten nicht genau diese „Langstrumpfgene“ ein Schlüssel für einen etwas anderen Blick auf das Phänomen der Alterssturheit sein?

Gibt es vielleicht Parallelen mit Pippis Lebensphilosophie:
„Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!“?

-> Nähere Informationen zur Veranstaltung
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P.A.U.L.A.-Kursreihe zum Thema Demenz
16.11.2019 und 7.12.2019 in Rohrbach

Für Angehörige von Menschen mit Demenz.

Erfahrene und ausgebildete Demenz-Fachkräfte

•vermitteln Hintergrundinformation zu Demenz
•zeigen Kommunikationsmöglichkeiten mit an Demenz erkrankten Personen auf
•geben Anregungen für die jeweilige konkrete Situation

–> nähere Informationen zur Veranstaltung
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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Bei Fragen erreichen Sie uns unter 0676/8776 – 2440.
Bethlehemstraße 56-58, 4020 Linz
pflegende.angehoerige@caritas-linz.at

Mit herzlichen Grüßen,
Das Team der Servicestelle Pflegende Angehörige

 

Gewalt vorbeugen – Praxistipps für den Pflegealltag

Der Pflegealltag stellt pflegende und betreuende Angehörige immer wieder vor neue Herausforderungen. Zeit, Kraft und Nerven werden investiert. Eigene Bedürfnisse werden oft zu Gunsten der Bedürfnisse der Pflegebedürftigen zurückgestellt. Dies alles führt nicht selten zu einem Spannungsfeld, das Konflikte zwischen dem Pflegenden und Pflegebedürftigen begünstigt. Aggression und Gewalt in der Pflege sind nicht selten und fangen nicht erst beim Schlagen an. Auch jemanden zu beleidigen, zu bevormunden oder zu vernachlässigen, gehören dazu.

Der Ratgeber „Gewalt vorbeugen – Praxistipps für den Pflegealltag“ zeigt Wege auf, wie man Aggressionen und Gewalt in der Pflege vorbeugen kann. Tipps sollen unterstützen, Ursachen für Aggression und Gewalt in der Pflege aufzuspüren und aktiv dagegen etwas unternehmen zu können.

Unter dem Link http://www.zqp.de/gewalt-vorbeugen können Sie den Ratgeber als PDF downloaden oder kostenlos bestellen. Hilfe in akuten Krisen bietet in Österreich das ProSenectute Beratungstelefon unter 0699 / 112 000 99,  http://www.gewaltfreies-alter.at

Gewalt vorbeugen

Stiftung ZQP

 

 

 

Pflege-Hotline „in Kürze auf LT1“

Pflege-Hotline 051 / 775 775

Pflege Hotline LT1 Steffi

Rasche Information bei Fragen rund um Pflege und Betreuung im Alter

Ab 2. September bietet die Caritas für Betreuung und Pflege im Auftrag der Abteilung
Soziales des Landes Oberösterreich eine Pflege- Hotline für alle Fragen rund um Pflege und Betreuung im Alter. Das flächendeckende Angebot richtet sich an pflegende und betreuende Angehörige und Personen, die sich frühzeitig über Pflege im Alter informieren möchten

Die Pflege-Hotline ist von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00-12:00 Uhr und
13:00- 17:00 Uhr
und am Freitag von 09:00-12:00 Uhr erreichbar. Die Randzeiten und
Feiertage werden mit Anrufbeantworter und verlässlichem Rückruf abgedeckt.

Pflege-Hotline 051 / 775 775

 

Quellen der Kraft – in der Betreuung und Pflege: Teil 2

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Ich möchte Ihnen heute das Ressourcentagebuch bzw. Dankbarkeitstagebuch vorstellen. Es ist eine Möglichkeit um mit den eigenen versteckten Kraftquellen in Kontakt zu kommen.

Zuerst besorgen Sie sich am besten ein eigenes schönes Tagebuch (Notizbuch) und nehmen sich am Abend ein paar Minuten Zeit folgende Fragen zu beantworten. Denken Sie nicht viel darüber nach, sondern schreiben Sie einfach auf was Ihnen in den Sinn kommt.

– Was war heute gut und angenehm?
– Was habe ich heute für mich getan?
– Wofür bin ich heute dankbar?

Machen sie das für die nächste Woche täglich. Nach einer Woche stellen Sie sich selbst die Frage, wie es Ihnen gegangen ist und welches Gefühl Sie hatten während dem Aufschreiben.

„Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du brauchst.“
Marc Aurel

 

 

Zeit der Erholung – Kraft tanken

Planen Sie in ihrem Jahr Zeiten der Erholung mit ein. Es ist so wichtig, dass Sie Kraft tanken können, für Sie und Ihre/n Angehörige/n.

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Image by Vnukko from Pixabay

Die nächsten Erholungstage für pflegende und betreuende Angehörige finden im Oktober in Windischgarsten statt.

Alle Informationen zu den Erholungstagen der Servicestelle pflegende Angehörige finden Sie hier:
https://www.caritas-linz.at/hilfe-angebote/service-fuer-pflegende-angehoerige/erholungstage/detailansicht-erholungstage/news/80525-erholungstage-fuer-betreuende-angehoerige/

Hier finden Sie noch weitere Infos zu Angeboten rund um die Erholungzeit von pflegenden Angehörigen:
https://www.pflegeinfo-ooe.at/news/sommerzeit-ist-erholungszeit

Auszeit von der Pflege – Wie geht es mir dabei?

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Was stelle ich mir vor unter Auszeit?

Ist es ein freier Tag, ein Abend oder einfach nur Zeit für einen Ausflug ins Theater oder Museum ?? Oder gar ein längerer Urlaub ??

Ganz gleich was man sich als Pflegender Angehöriger erträumt, es muss die Pflege zu Hause organisiert werden. Pflegende Angehoerige haben oft nicht die Kraft und den Mut, Hilfe zu organisieren oder anzunehmen. Wenn es gelingt, kommt auch schon das schlechte Gewissen angekrochen. Kann ich, darf ich?? Die Gefuehle stehen oft im Weg. Aber wegen langanhaltender Pflege eines Angehoerigen auf das eigene Leben und deren schönen Seiten komplett zu verzichten, finde ich nicht richtig. Deshalb wäre es wichtig, von Beginn an, sich Freiräume einzuplanen. Die Batterien müssen auch aufgeladen werden, schlechtes Gewissen hin oder her.

Eine Frau, selber nicht gesund, hat viele Jahre Ihre Eltern betreut und gepflegt. Als sie das nicht mehr konnte, mussten die Eltern ins Heim. Fast täglich macht sie einen Besuch – das Gefühl, versagt zu haben nagt an Ihr und lässt Sie nicht zur Ruhe kommen.

Gefühle kann man nicht einfach abschalten,darüber sprechen und Hilfe annehmen kann man aber sehr wohl.

Vielen Dank an unsere ehrenamtliche Blogschreiberin Hedwig für diesen Beitrag.

 

 

Quellen der Kraft – in der Betreuung und Pflege: Teil 1

Kraftquellen, auch genannt Ressourcen, sind unheimlich wichtig, um in guten Zeiten genießen zu können und um in schweren Situation genug auftanken zu können, um gesund zu bleiben.

Doch gerade in  schwierigen Situationen weiß man oft nicht mehr was einem Kraft gibt oder hat zu große Schuldgefühle, seine/n Angehörige/n, für eine kurze Zeit alleine zu lassen und sich selbst etwas Gutes zu tun.

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Image by Simon Matzinger from Pixabay

Ich möchte Ihnen zur Abkühlung in der Sommerhitze eine Geschichte über die Schneeflocken erzählen, die zeigt, wie wichtig es ist, darauf zu achten, wenn unser Körper oder unsere Psyche eigentlich schon gar nicht mehr kann.

Wie viel wiegt eine Schneeflocke?
 Es war Winter. Überall schneite es. Eine Taube saß auf einem Asten und betrachtete das Schneetreiben. Plötzlich setzte sich eine kleine Meise  dazu.  „Guten Tag“, sagte die Meise
„Ich grüße dich,“ erwiderte die Taube. „Was gibt es Neues im Wals?“
„Nichts als Schnee“, sagte die Meise. „Da kommen mir die seltsamsten Gedanken. Was glaubst du, wie viel eine Schneeflocke wiegt?“
Die Taube überlegte und beobachtete dabei, wie die Schneeflocken langsam und leise zur Erde sanken. „Eine Schneeflocke wiegt…nicht mehr als ein Nichts“, meinte sie.
„Nein, das stimmt nicht. Denn höre einmal, was ich vor kurzem erlebt habe: Ich saß auf einem Ast, ganz dicht am Stamm, als es zu schneien begann. Es schneite so wie heute, langsam aber immerzu. Vor lauter Langeweile begann ich, die Schneeflocken zu zählen. Du musst wissen, ich bin sehr flink. Genau dreimillionensiebenhundertvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig Flocken zählte ich. Als die nächste Flocke niederfiel nicht mehr als ein Nichts – brach der Ast. Die Schneelast war ihm zu schwer geworden.“ Ja und dann  davon.
Verfasser Unbekannt  

Es ist so wichtig, nicht zu warten bis die eine Schneeflocke auf ihren Schultern landet, die sie zusammenbrechen lässt. Unsere Ressourcen können uns stärken und sind immens wichtig für den Erhalt ihrer Gesundheit.

Im nächsten Teil „Quelle der Kraft“ wird es darum gehen, ein Stück weit herauszufinden, was für Ressourcen sie haben bzw. früher hatten und Möglichkeiten zu finden, ihnen mehr Raum in ihrem Leben zu geben.

Wenn Sie sich beim Lesen der Geschichte dachten, dass Sie sich fast so fühlen, wie ein Ast, der bald abbricht, zögern Sie nicht und rufen Sie uns an.

Hier finden Sie alle Standorte in OÖ:
https://www.caritas-linz.at/hilfe-angebote/service-fuer-pflegende-angehoerige/servicestelle/standorte/